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Rumpftruppe
belegt zweiten Platz
11. Egon – Borchert-Masters
des FC Kremmen
Die Veltener
Landesligamannschaft fuhr eigentlich mit wenig Hoffnung zum Masters nach
Kremmen, denn beruflich fehlten dem SCO wieder eine Reihe von Stammspielern und
so mussten mit Patrick John und Johannes Kositz zwei Spieler aus der zweiten
Mannschaft einspringen. Zudem wurde Velten erneut Altlüdersdorf und Hennigsdorf
in die Gruppe eingeteilt und so war man doch krasser Außenseiter. Doch am Ende
konnte die ersatzgeschwächte Truppe mit einem zweiten Platz einen nie erhofften
Erfolg feiern.
Los ging es gegen den FSV
Forst Borgsdorf, der gerade gegen Velten ein ganz starkes Spiel machte. Zwar
brachte Denny Brychcy den SCO in der 3. Minute in Führung, doch in der 7. und
8. Minute gelang dem FSV ein Doppelschlag. Gott sei Dank konnte Martin Singer
noch in der 8. Minute ausgleichen. Doch in der 11. Minute gelang den Förstern
die erneute Führung. Velten kämpfte und konnte in der letzten Minute durch
Jochen Malinowski zum 3:3 Endstand ausgleichen. Im zweiten Spiel ging es dann
gegen den Dauerrivalen FC 98 Hennigsdorf. Überraschend brachte D. Brychcy die
Veltener in der 5. Minute in Führung. Die überlegenen Hennigsdorfer versuchten
alles, den Ausgleich zu erzielen. Doch der SCO kämpfte sich durch und so gelang
durch einen Konter über D. Brychcy das 2:0, was M. Singer in der 9. Minute
erzielte. Nach den wütenden Angriffen der Hennigsdorfer, hatte der SCO
Schwerstarbeit zu verrichten. Doch erst in der letzten Spielminute gelang dem
FC 98 der Anschlusstreffer. Dieser kam zu spät und so siegte der SCO knapp mit
2:1. Im letzten Gruppenspiel wartete der SV Altlüdersdorf auf die Veltener, der
bis dahin mit ganz starkem Hallenfußball faszinierte und nach einem 3:1 Sieg
gegen Hennigsdorf und einem 2:1 gegen Borgsdorf bereits vor diesem Spiel als
Halbfinalteilnehmer feststand. Nach der frühen Führung durch Malinowski (2.)
machten dann die Altlüdersdorfer ernst. Dem technisch feinen Fußball hatte der
SCO nichts entgegenzusetzen. Bis zur 9. Minute zog Altlüdersdorf auf 4:1 davon,
ehe Malinowski in der 10. Minute das 2:4 erzielte. Doch der SV Altlüdersdorf
ließ sich davon nicht verwirren und siegte am Ende klar mit 6:2. So benötigte
der SCO ausgerechnet von den Hennigsdorfern Schützenhilfe, um ins Halbfinale zu
stoßen. Den Borgsdorfern durfte auf einen Fall ein Sieg gelingen. Doch der FC
98 zeigte sich klar überlegen und gewann dieses Spiel mit 4:1.
In der Gruppe II setzte sich
der FC Kremmen sensationell als Gruppensieger vor TuS Sachsenhausen, Hertha BSC
U 18 und Flatow durch. So musste sich der SC Oberhavel Velten im zweiten
Halbfinalspiel dem bis dahin hervorragend spielenden Kreisligisten FC Kremmen
stellen. Trainer Hartmut Berndt warnte davor , den FC Kremmen zu unterschätzen.
Und in der Tat wurde es ein ganz enges Spiel. Der SCO ging durch M. Singer in
der 3. Minute in Führung, doch schon zwei Minuten später schaffte der FCK den
Ausgleich. Der stark angeschlagene SCO – Keeper Sascha Bähring ( spielte schon
gegen Hennigsdorf unter starken Schmerzen) biss auf die Zähne und hielt sein
Team das ein oder andere Mal im Spiel. Am Ende musste ein spannendes
Neunmeterschießen her. Beide Teams trafen, beide vergaben. Beim Stande von 4:4
hielte S. Bähring einen Neunmeter, um danach selbst vom Punkt zu schießen. Und
ausgerechnet Bähring führte die Entscheidung herbei. Mit einem straffen Schuss
sorgte er für den Einzug seines Teams ins Finale, wo man erneut auf dem SV
Altlüdersdorf trifft, der TuS Sachsenhausen im ersten Halbfinale mit 2:1
bezwang.
Doch vor dem Endspiel gab es
die nächste Sensation, denn der FC Kremmen besiegte den Brandenburgligisten
Sachsenhausen mit 3:1 und wurde für seine äußerst starke Turnierleistung mit
dem dritten Platz belohnt.
Im Endspiel zwischen
Altlüdersdorf und Velten waren die Fronten sehr schnell geklärt. Bereits nach
fünf Minuten lag der Brandenburgligist mit 2:0 vorn, um am Ende mit einem 5:0
Turniersieger zu werden. Der Sieg der Altlüdersdorfer war letztendlich hoch
verdient, denn die Truppe von Trainer Hans Oertwig war das herausragende Team
dieses Turniers!
Bernd Jünemann
Erstes
Turnierspiel komplett verschlafen
12. Oberhavel-Masters in
Oranienburg
Erstmals wurde in der neu
gebauten MBS-Arena in der TURM-Erlebniscity mit Rundumbande gespielt. 850
Zuschauer ließen sich das Fußballspektakel nicht entgehen und so fand ein
rundum gut organisiertes Turnier einen würdigen Rahmen. Leider konnten die
Akteure nur selten mit gutem Hallenfußball glänzen, aber insgesamt erlebten die
Zuschauer ein spannendes Turnier.
Vor allem in der Gruppe A
lieferten sich Gastgeber Oranienburg, TuS Sachsenhausen und Hohen Neuendorf
einen spannenden Vorrundenverlauf. Alle drei Teams standen zum Abschluss der
Vorrunde mit 5 Punkten da. Nur der SV Zehdenick konnte da nicht mithalten, denn
alle Spiele gingen verloren.
Aus Sicht des SC Oberhavel
Velten war die Gruppe B interessant. Altlüdersdorf, Hennigsdorf und Mühlenbeck
hießen die Gegner. Gleich zum Vorrundenauftakt gab es einen Paukenschlag, als
Mühlenbeck gegen Altlüdersdorf mit 3:2 gewann. Velten verschlief die
Auftaktbegegnung vollends. Und das ausgerechnet gegen Ligakonkurrent
Hennigsdorf. Am Ende stand es 0:3 und Velten war schon im Zugzwang. Erst in der
zweiten Partie gegen Mühlenbeck zeigte sich das Team kompakt und zielstrebig. Zwar
konnten die Mühlebecker den Führungstreffer von Sebastian Berndt aus der 2.
Minute sofort ausgleichen, doch dann kam die Zeit von Lars Köhler. Mit gutem
Zug zum Tor machte er mit seinen Toren in der 5., 8. und 12. Minute den 4:1
Sieg komplett. Da anschließend Altlüdersdorf die Hennigsdorfer mit 5:1
besiegten, hatten nach zwei Spielen alle Mannschaften drei Punkte. Da der SVA
das bessere Torverhältnis hatte und gegen den SCO ein Remis reichte, war das
Spiel von taktischen Zwängen geprägt. Der SCO hatte dabei gute Szenen, schaffte
aber keinen Treffer. Nach dem abschließenden 5:1 Sieg der Hennigsdorfer gegen
Mühlenbeck, war klar, dass der SCO als Vorrundendritter im Spiel um Platz 5
gegen Hohen Neuendorf antreten muss. Hier zeigte sich der SCO, der schon nach
drei Minuten mit 0:2 hinten lag, leider nicht motiviert genug. Zwar schaffte
Malte Borchert in der 5. Minute den Anschlusstreffer, doch Hohen Neuendorf
konnte bis zur 8. Minute auf 4:1 davonziehen. Lediglich Nico Schmidt gelang in
der 11. Minute noch ein wenig Ergebniskosmetik.
Sieger des Turniers wurde
TuS Sachsenhausen durch einem 3:1 Erfolg über den Oranienburger FC in einem
hektischen Endspiel. Den dritten Rang holte sich nach einem knappen 2:1 Erfolg
über den FC 98 Hennigsdorf die Altlüdersdorfer.
Bernd
Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Bähring,
Köhler, N. Orlamünder, S. Brychcy, Berndt, Schmidt, Männel, Schäfer,
Malinowski, Borchert
Enttäuschender
letzter Platz
Trend-Möbel-Cup des FC 98
Hennigsdorf am 26.12.2009
Der SC Oberhavel Velten
wurde nach drei sieglosen Spielen nur Letzter beim diesjährigen Trend-Möbel-Cup
in Hennigsdorf.
Das Teilnehmerfeld konnte
sich sehen lassen. So spielte in der Gruppe A der Oranienburger FC, der
Nordberliner SC als Cup-Verteidiger und Gastgeber FC 98 Hennigsdorf. In der
Gruppe B wurden der SV Altlüdersdorf, Blau Weiß Hohen Neuendorf und der SC
Oberhavel Velten zugelost. Während in der Gruppe A der FC 98 und der
Nordberliner SC ins Halbfinale stießen, waren es in der Gruppe B der SV
Altlüdersdorf und Hohen Neuendorf. Der SCO unterlag zu Beginn dem SV
Altlüdersdorf klar mit 1:4. Nach der Führung des Verbandsligisten konnte Stefan
Schülzke postwendend ausgleichen, doch danach setzten sich die technischen
Fertigkeiten der Altlüdersdorfer immer mehr durch und so unterlag der SCO auch
in dieser Höhe verdient. Dagegen musste das zweite Vorrundenspiel gegen Hohen
Neuendorf nicht verloren gehen, denn der SCO, insbesondere Stephan Sass
vergaben eine Reihe guter Möglichkeiten. Bis zur 14. Minute stand das Spiel
noch 0:0. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Binnen 30 Sekunden gingen
die Hohen Neuendorfer mit 2:0 in Führung. Ebenfalls noch in der 14. Minute schaffte
Schülzke den Anschlusstreffer. Leider erklang kurz danach der Schlusspfiff und
so musste man im Spiel um Platz 5 gegen den Oranienburger FC antreten. Auch
hier hielten die Veltener lange Zeit ein 0:0. Doch in der 12. Minute ging der
OFC in Führung und baute diese zwei Minuten später noch aus. Zwei Sekunden vor
dem Schlusspfiff erzielte Schülzke noch den Anschlusstreffer.
Der SCO trat zu diesem
Turnier mit nur sieben Spielern an. Unter diesen sieben befand sich noch
Trainer Sören Albrecht. Viele namhafte Spieler waren nicht dabei und so war der
SCO von Anfang an in einer Außenseiterrolle.
Im Endspiel standen sich der
Gastgeber FC 98 Hennigsdorf und der SV Altlüdersdorf gegenüber. Dieses Spiel
wurde mit einer wilden Schlägerei auf dem Hallenparkett überschattet. Nachdem
sich ein Hennigsdorfer und Altlüdersdorfer schon zwischendurch mal
handgreiflich in die Quere kam, gab es für die Akteure beider Mannschaften in
der Schlussminute anscheinend kein Halten mehr. Nach einem Foulspiel gingen die
Spieler gegenseitig an die Wäsche und so nahm ein bis dahin faires Turnier ein
mehr als unschönes Ende. Negativer Höhepunkt war allerdings das Verhalten von
FC – Co-Trainer Daniel Kraatz, der in der vordersten Reihe auf der Tribüne die
Stimmung mit unflätigen Sprüchen als Zuschauer noch anheizte. Ach, so! Ein
Ergebnis gab es auch noch. Der SV Altlüdersdorf setzte sich mit 3:1 Toren durch
und wurde Cup-Sieger. Allerdings auch verdient!
Bernd
Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Schulz
– Schülzke, Borchert, Schmidt, Sass, Albrecht, N. Orlamünder
Sebastian
Berndt schießt Velten aus der Krise
Landesliga Nord: 15.
Spieltag SC Oberhavel Velten – SV Rot
Weiß Kyritz 1:0 (0:0)
Durch das goldene Tor von
Sebastian Berndt in der 53. Minute, konnte der SC Oberhavel Velten zum
Abschluss der ersten Halbserie seine Negativserie beenden.
Nach dem Schlusspfiff des
sehr guten Schiedsrichters Ronald Wille aus Cumlosen, konnte man die Steine,
welche den Spielern und Verantwortlichen förmlich vom Herzen fielen, plumpsen
hören. Freudestrahlend lagen sich die Spieler und Trainer in den Armen und so
fand das Ende der ersten Halbserie doch noch ein gutes Ende. Doch vor dem
ganzen Jubel hatte der Wettergott den Spielern ein anstrengendes Spiel
abverlangt, denn durch den Regen war der Platz unwahrscheinlich tief und so
wurde von den Akteuren alles abverlangt. Das bei diesen schweren Bedingungen
spielerisch nichts zu erwarten war, ist wohl jedem Zuschauer schon vorher klar
geworden. Und so entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, welche auf beiden
Seiten nicht viele Strafraumszenen bot.
Ein großer Schreck bot sich
dem SCO allerdings schon in der 2. Minute, als Sae-Tiao nach einer Flanke zum
Kopfball kam und SCO – Keeper Sascha Bähring ernsthaft eingreifen musste. Das
war allerdings schon der einzige Höhepunkt in Hälfte eins. Die Veltener hatten
insgesamt mehr von der ersten Halbzeit, kamen jedoch zu keiner gefährlichen
Aktion. Dafür standen die Gäste in der Abwehr viel zu sicher.
Jedoch kamen die Ofenstädter
wild entschlossen aus der Halbzeitpause. Druckvoll versuchte man nun, zu
Torchancen zu kommen. In der 47. Minute verzog Berndt ganz knapp. Berndt war es
auch, der in der 51. Minute für die nächste gefährliche Szene mit einem
direkten Freistoß aus 16 Metern sorgte. Doch leider schoss der agile Stürmer
den schon am Boden liegenden Kyritzer Keeper Zander an. Doch alle guten Dinge
sind drei, wird sich Sebastian gedacht haben und so nutzte er zwei Minuten
später einen Abpraller mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck zum 1:0. Die
Veltener zogen sich nach der Führung nicht zurück und drückten auf das 2:0. Das
hätte mehr Ruhe und Sicherheit gebracht, doch es wollte nicht fallen. Die
Chance dazu hatte abermals Berndt, als er in der 61. Minute den Ball über
Zander hinweg hob. Jedoch tanzte das Leder auf dem Tor. Die Gäste bemühten sich
nun wieder stärker. Sie wollten unbedingt den Ausgleich erzielen. Die Spieler
des SCO setzten jedoch einen unerbittlichen Kampf dagegen. Voller Leidenschaft
und Entschlossenheit wurde um jeden Ball gekämpft. In der 68. Minute kam der Kyritzer
Schmidt zum Schuss, doch Bähring konnte das Leder um den Pfosten lenken. Die
letzten zehn Minuten waren für den SCO noch einmal ein Kraftakt, denn die Gäste
kamen nun verstärkt. Beinahe wäre nach einem Konter des SCO das 2:0 geglückt,
als Martin Singer auf Berndt flankte und der den Ball aus der Luft nahm. Leider
traf er das Tor nicht. Den Gästen wäre in der Schlussminute doch noch fast der
Ausgleich gelungen. Als Bähring schon geschlagen war, setzte Opitz seinen
Schuss auf das verwaiste Veltener Tor Gott sei Dank zu hoch an und so war die
große Möglichkeit dahin. Völlig erschöpft sehnten die Spieler den Schlusspfiff
herbei, der in der 93. Minute dann auch endlich kam.
Nico Orlamünder sprach nach
dem Spiel von einem „dreckigen Sieg“. Da hatte er nicht ganz unrecht. Jedoch
gewinnt meist der Tüchtige und das waren die Veltener allemal. Der Sieg war am
Ende nicht unverdient und Ausdruck einer klaren Leistungssteigerung gegenüber
den letzten Wochen.
Bernd Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Bähring
– Borchert, Sass, S. Brychcy (ab 85. Männel), Schülzke, M. Singer, Berndt, P.
Orlamünder, N. Orlamünder, Köhler, Malinowski
Im
Tal der Tränen endgültig angekommen
Landesliga Nord: 14.
Spieltag FC 98 Hennigsdorf – SC
Oberhavel Velten 4:1 (1:0)
Es bleibt dabei. Der SC
Oberhavel Velten kann derzeit nicht mehr gewinnen. Nach dem Oberhavel – Derby
musste die Mannschaft die vierte Niederlage in Folge hinnehmen und präsentierte
sich dabei genauso, wie in den letzten Wochen.
Dabei hatten die Gäste vor
150 Zuschauern schon in der 6. Minute ein wenig Pech, als Stephan Sass in den
Boden haute und dadurch Heilmann frei zum Schuss kam. Gegen diesen Hammer
konnte SCO – Keeper Sascha Bähring nichts machen und so konnte der FC 98
frühzeitig jubeln. Die Gäste bemühten sich danach, das Spiel in den Griff zu
bekommen, jedoch ging dabei erneut fast alles schief. Da auch dem FC 98 nicht
viel einfiel, sahen die Zuschauer wieder einmal ein eher durchschnittliches
Derby, was bei der Kälte nicht erwärmen konnte. Erst in der 35. Minute hatten
die Gäste ihre erste ernsthafte Chance. Jedoch hatten sie dabei nicht nur ihre
eigenen Schwächen zu bekämpfen, sondern mussten auch gegen den schwach
leitenden Schiedsrichter Gerrit Glaß aus Schulzendorf ankämpfen. Beim
Kopfballversuch von Berndt, wurde der Veltener Stürmer klar und deutlich
gehalten und somit am Hochsteigen gehindert. Doch der Schiedsrichter, der
deutlich den Hausherren wohl gesonnen war, pfiff nicht. Dennoch kam Daniel
Winter noch zum Nachschuss, welcher leider an die Latte klatschte. Das war aber
die einzige erwähnenswerte Szene des SCO.
Deutliche Worte prasselten
in der Halbzeitpause auf die Veltener Spieler hernieder. Die kamen ihrerseits
mit viel Mut aus der Kabine. Dabei gehörte dem SCO die erste Viertelstunde der
zweiten Halbzeit ganz klar. Jetzt wurde endlich leidenschaftlich gekämpft. Doch
die nun bessere Körpersprache, war das einzige, was positiv war. Der Druck
nutzte nichts, weil die Flanken nicht ankamen bzw. die Pässe schlecht und
teilweise schlampig gespielt wurden. Mitten in dieser Drangperiode liefen die
Gäste in der 58. Minute in einen schnell vorgetragenen Konter des FC, den Toni
Dietrich zum 2:0 abschließen konnte. Nach diesem Tor sahen die mitgereisten
Veltener Fans dann wieder eine ohne Selbstbewusstsein spielende
Gästemannschaft. Die Phrase, dass man Gegentore bekommt (wenn du die Seuche
hast), die sonst nie ihr Ziel finden, traf in der 68. Minute genau zu. Denn da
kassierten die Veltener ein unmögliches Freistoßtor. In Höhe der Mittellinie
wollte Arndt eigentlich in den Strafraum flanken und traf dann zu seiner
Überraschung ins Tor. 3:0 ! Zu allem Überfluss musste Veltens Keeper Sascha
Bähring in der 76. Minute aus dem Spiel genommen werden, weil er nach einem
Zusammenstoß mit Hein mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte. Der alarmierte
Notarzt konnte jedoch Entwarnung geben und so konnte Bähring mit der Mannschaft
die Heimreise antreten. Für ihn kam Martin Schulz ins Spiel. Das 3:1, erzielt
von Martin Singer in der 81. Minute entstand keineswegs aus einer
herausgespielten Situation. Viel mehr bekam Singer den Ball zufällig vor die
Füße und so konnte er verkürzen. Als die auf Konter ausgehenden Hennigsdorfer
in der 83. Minute wieder mal ganz schnell durch waren, wusste sich Martin
Schulz nicht anders zu helfen, als Toni Dietrich etwas unsanft zu bremsen. Den
fälligen Strafstoß verwandelte Heilmann ganz sicher.
Der Sieg der Hennigsdorfer
ging auch in dieser Höhe in Ordnung. Sie waren wacher, kämpferisch besser und
hatten gute spielerische Momente. Diese fehlten den Veltenern auch heute wieder
und so kann man nur froh sein, dass in der kommenden Woche das letzte Spiel vor
der Winterpause stattfindet.
Bernd Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Bähring
(ab 76. Schulz), Borchert (ab 32. D. Brychcy), Sass, Winter (ab 66. S.
Brychcy), Schülzke, M. Singer, Berndt, P. Orlamünder, N. Orlamünder, Köhler,
Malinowski
Autsch!
Jetzt tut`s richtig weh!
Landesliga Nord: 13.
Spieltag SC Oberhavel Velten – Schönower
SV 2:3 (1:2)
Jetzt fängt es richtig an,
weh zu tun. Den letzten Spielbericht titelte ich mit den Worten:“ Schlimmer
geht’s nimmer“, doch das erwies sich als ein Irrtum. Denn am heutigen Tage ging
es gegen den bis heute sieglosen Tabellenletzten aus Schönow doch noch schlimmer.
Unter der Woche trat Trainer Wolfgang Müller zurück. Das schockte die
Mannschaft doch sehr. Viele Fans waren gespannt, wie sich die Mannschaft nach
diesem Rücktritt präsentieren wird. Man wurde endlos enttäuscht! Die
Verunsicherung der Mannschaft war von Beginn an sichtbar und so zeigten sich
die Gäste erst einmal offensiv und torgefährlich. Der SCO zeigte dabei
besonders in der Abwehr unsagbare Schwächen. Sicher war das nicht nur dem
Rücktritt von Müller geschuldet, sondern auch die deprimierende 0:4 Schlappe
eine Woche zuvor in Templin. Doch wie leicht die Gäste die Viererkette des SCO
ausspielen konnte, verwunderte sehr. Nachdem der SSV schon zweimal frei durch
war, passierte Gleiches in der 15. Minute ein drittes Mal. Ein langer Pass in
Höhe der Mittellinie auf Krukenberg stellte die gesamte SCO – Deckung bloß und
so konnte er auf Paluch flanken, der das 1:0 für den SSV markierte. Wer nun auf
eine Reaktion der Veltener wartete, wurde tief enttäuscht. Nach vorn ging
einfach nichts. Jeder schob die Verantwortung auf den Nächsten. Kein einziger
Spieler zeigte Selbstvertrauen und so sah es aus, als ob die Mannschaft zum
ersten Mal zusammenspielt. Das Bemühen des Teams war durchaus vorhanden, doch
spielerisch leistete man sich eine Offenbarung. In der 30. Minute ließ der
Schönower Troni im Mittelfeld Sass alt aussehen und steuerte allein aufs
Veltener Tor zu. Glück für den SCO, dass sein Schuss nur an den Pfosten
klatschte. Doch nur eine Minute später
fiel das 2:0 für den SSV dann doch. Wieder wurde ein langer Pass in die
Schnittstelle der SCO – Abwehr gespielt und wieder waren die Gäste frei durch.
Diesmal ließ sich Krukenberg die Chance nicht entgehen. Die erste wirkliche
Chance für Velten ließ lange auf sich warten. Martin Singer hatte sich über rechts
durchgesetzt und schoss die Eingabe in den Strafraum. Doch die verpasste Denny
Brychy und so rollte der Ball vor der Torlinie an Freund und Feind entlang.
Zwei Minuten später schoss Sebastian Berndt nach einer Eingabe wuchtig an die
Latte. Noch in der gleichen Minute kam dann aber Hoffnung auf, denn M. Singer
verwertete eine Eingabe von D. Brychcy zum 1:2. Dennoch konnte der SCO seine
Nervosität nicht ablegen. Bestes Beispiel war ein krasser Fehlpass von Benedikt
Schäfer in der 39. Minute. Dabei hatte man Glück, dass Troni die Chance nicht
nutzen konnte. Damit ging es mit einem aus Veltener Sicht schmeichelhaften 1:2
in die Pause.
Für die zweite Halbzeit
machte Schönows Trainer Erben seinen Laden dicht und verordnete Konterspiel. So
sah man in der zweiten Halbzeit meist 44 Beine in der Hälfte Schönows. Doch der
SCO hatte weiterhin eine Bremse im Hintern und so stellte man sich sehr
umständlich an. In der 55. Minute versuchte es Daniel Winter mit einem Schuss
aus 35 Metern, um endlich mal eine Offensivaktion zum Abschluss zu bringen. Es
brachte jedoch nichts, weil der Ball knapp am Tor vorbei ging. In der 64.
Minute schoss M. Singer nach einem Eckball nur auf das Tornetz. Selbst gegen 10
Schönower (Bormann bekam in der 67. Minute die Ampelkarte) brachte der total
harmlose SCO nichts zu Werke. Im Gegenteil! So schoss Troni in der 74. Minute
nach einem Konter nur an die Latte. Statt des 3:1 für den SSV kam der SCO in
der 78. Minute endlich zum Ausgleich. Nach einer Ecke von Sebastian Brychcy
köpfte der sich mühende Kapitän M. Singer den Ball in die Maschen. Nun sollte
auch die Führung her. Doch dazu kam es nicht, denn zwei Minuten nach dem
Ausgleich, stellte sich der SCO erneut zu grün an. Einen Freistoß von der
Mittellinie köpfte Troni zum 3:2 ein. Dabei sah die SCO – Abwehr erneut sehr
schlecht aus. Danach passierte nichts mehr.
Die Gäste konnten
ausgerechnet gegen den SCO ihren ersten Saisonsieg feiern. Dabei hatte der SCO
kräftig mitgeholfen. Die Verunsicherung dürfte nach dieser Niederlage nicht
weniger sein. Für das Selbstvertrauen vor dem anstehenden Derby gegen
Hennigsdorf, war die dritte Niederlage in Folge mit Sicherheit nicht
förderlich.
Bernd Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Bähring
– Borchert, Sass (ab 46. Baron), Winter, S. Brychcy, D. Brychcy, M. Singer,
Berndt, P. Orlamünder (ab 70. Schülzke), Schäfer, Malinowski
Schlimmer
geht´s nimmer
Landesliga Nord: 12.
Spieltag SC Victoria 1914 Templin – SC
Oberhavel Velten 4:0 (1:0)
Nach einer desolaten
Mannschaftsleistung kam der SC Oberhavel Velten beim Aufsteiger Templin richtig
unter die Räder. Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Müller blieb nicht nur den
Beweis einer Spitzenmannschaft schuldig, sondern auch der
Landesligatauglichkeit.
Nach verhaltenem Beginn
hatten die Templiner im Spiel der Veltener schnell eine Schwachstelle
ausgemacht. So kam die Victoria zumeist über rechts. Dort wirbelte der überaus
schnelle Holt und überlief des Öfteren die gesamte Veltener Abwehr. So auch in
der 7. Minute. Die Eingabe von Holt erwischte Bathke und SCO – Keeper Martin
Schulz konnte gerade noch so mit dem Fuß abwehren. Vier Minuten später musste
Schulz erneut eine Glanzparade vollbringen, als Bathke allerdings aus einer
klaren Abseitsposition auf das Veltener Tor schoss. Die Gäste zeigten sich
ihrerseits wenig spielfreudig. Die lang geschlagenen Pässe auf Denny Brychcy
und Sebastian Berndt verpufften und so hingen die Stürmer völlig in der Luft.
Im Aufbauspiel vollbrachte der SCO eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Fehlpässen
und so hatten die Templiner leichtes Spiel. Erst in der 33. Minute hatte der
SCO so etwas wie eine Chance, als Sebastian Brychcy aus 23 Metern aufs Tor
schoss und SC – Keeper Günther nur abklatschen konnte. In der 39. Minute
verpennte Schiedsrichterassistent Ingo Stolz erneut eine klare Abseitsposition
von Bathke und der ließ sich diese Chance nicht entgehen. Auch wenn das Tor aus
einem klaren Abseits erzielt wurde, war die Führung der Templiner zur Pause
mehr als verdient.
Eigentlich hatten die
mitgereisten Veltener Anhänger für die zweite Halbzeit eine Steigerung ihrer
Mannschaft erwartet, doch sie wurden arg enttäuscht. Das Spiel der Gäste sah
auch im zweiten Durchgang ziemlich lustlos aus und die Mannschaft wirkte, als
ob sie tot war. Man tat zwar nun etwas mehr nach vorn, aber die Fehlerquote war
immer noch erschreckend hoch. Mitten in dieser kleinen Druckperiode fiel dann
das 2:0 für Victoria. Nach einem Konter über rechts gelangte das Leder zu
Bathke, der freistehend auf den Veltener Kasten schoss. Schulz bekam den Ball
zwar noch vor der Linie zu fassen, aber er konnte das Leder nicht mehr
festhalten und so trudelte der Ball ins Tor. Auf eine Gegenreaktion der Gäste
wartete man umsonst. Die ergaben sich fast ihrem Schicksal. Auch beim 3:0in der
70. Minute, erneut durch Bathke, schauten die Veltener nur interessiert zu. So
einfach hatte Bathke wohl nie zuvor Tore schießen können. Leid tun konnte einem
dabei nur Martin Schulz, der von seiner Abwehr so ziemlich allein gelassen
wurde. Kurz nach dem 3:0 kam der SCO in der 71. Minute (!!!) zu seinem zweiten
Torschuss. Berndt zog aus 30 Meter ab und Günther hatte den Ball erst im
Nachfassen sicher. Schließlich musste der SCO auch noch das 0:4 hinnehmen.
Erneut machte sich Holt über rechts auf und davon, flankte auf den
freistehenden M. Bock und der sagte Dankeschön. Die Gäste sehnten nun den
Schlusspfiff herbei. Die Schmach war wohl auch ihnen zu groß, hatte man doch
soeben das schlechteste Spiel der Saison absolviert.
Nach dem Spiel rieben sich
die Templiner verwundert die Augen. Die hatten nämlich einen starken SC
Oberhavel Velten erwartet, der mit Mann und Maus fighten wird. Und so bekamen
das die Offiziellen des SCO auch gesagt: „ Ihr habt ja völlig enttäuscht“,
sagte ein alter Templiner Anhänger. Recht hatte er. Auch wenn mit Martin Singer
und Stefan Schülzke zwei ganz wichtige Spieler fehlten, darf man sich so nicht
präsentieren.
Bernd
Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Schulz
– Borchert, Sass (ab 60. J. Singer), Winter, S. Brychcy (ab 80. Kositz), D.
Brychcy, Berndt. P. Orlamünder, N. Orlamünder, Schäfer, Albrecht
Grippekranken
im Achtelfinale
Landespokal: 3. Runde SC Oberhavel Velten – FC Freya
Marienwerder 1:0 (0:0)
Durch ein Tor in der 90.
Minute von Denny Brychcy stehen die Landesligafußballer des SC Oberhavel Velten
im Achtelfinale des Landespokals.
Unter der Woche machten sich
die beiden Trainer Wolfgang Müller und Hartmut Berndt einen dicken Kopf, denn
der Großteil der Mannschaft lag mit Grippe im Bett. So fiel das Training am
Dienstag und Donnerstag aus. Nur am Freitag wurde trainiert und das mit fünf
Spielern. Am Freitagabend bekam Müller die Nachricht von Stefan Schülzke und
Nico Orlamünder, dass sie auf keinen Fall spielen können. So lief heute eine
Mannschaft auf, die es dieser Zusammensetzung kaum noch einmal geben dürfte.
Kapitän Martin Singer, Nico Orlamünder, Stefan Schülzke, Sebastian Berndt und
Stephan Sass sowieso und mit Jochen Malinowski und Sebastian Brychcy liefen
zwei Spieler auf, die bis gestern Abend noch im Bett lagen, sich aber für das
Team opferten. Oldie Sören Albrecht, der eigentlich schon seine Karriere
beendet hatte musste dadurch von Beginn an spielen und Torhüter Sascha Bähring
fand sich in der Aufstellung als Stürmer wieder! Keiner hatte je gedacht, dass
man mit dieser Mannschaft gegen Freya weiterkommt. Jedoch hatte der SCO Glück,
dass auch der Gegner nicht mit voller Kapelle auflaufen konnte und an diesem
Tage erschreckend schwach spielte. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit
eine ganz schwache Partie, in der der SCO erstaunlicherweise die bessere
Mannschaft war und leichte optische Vorteile hatte. Malinowski hätte den SCO
bereits in der 2. Minute in Führung schießen können, doch er verzog seinen
Schuss nur knapp. In der 19. Minute hätte sich Bähring ein Denkmal setzen
können, als er von S. Brychcy hervorragend in Szene gesetzt wurde, den Ball
aber hoch über das Tor bugsierte. Nach einer halben Stunde zwang S. Brychcy bei
einem Freistoß FC – Torhüter Pospieszny zu einer Glanzparade. So hatte Freya
Glück, dass es bis dahin nur 0:0 stand. Glück hatte aber auch der SCO, als in
der 45. Minute Tegge frei durch war, seinen Schuss jedoch neben das Tor setzte.
Torlos ging es in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel hatte
der SCO nun noch mehr vom Spiel. Zwar lief angesichts der vielen Ausfälle nicht
viel zusammen, doch Veltens Kampfgeist stimmte und der Wille, trotz aller
Widrigkeiten eine Runde weiterzukommen, war stets erkennbar. So hatte der SCO
auch weiterhin ein Plus an Möglichkeiten. In der 63. Minute entpuppte sich eine
Flanke von Bähring als Torschuss und so konnte Freyas Torhüter gerade noch so
den Ball über die Latte lenken. Da Sebastian Brychcy nun am Ende seiner kranken
Kräfte war, Sascha Bähring dem Tempo Tribut zahlen musste und sich Jan Singer
auch noch verletzte, musste Trainer Müller auf drei blutjunge Spieler aus der
zweiten Mannschaft zurückgreifen, welche zuvor schon 90 Minuten gespielt
hatten. So kamen Marian Baron, Thorben Schöffel und Tom Sander ins Spiel. Einen
Leistungsabfall gab es deswegen jedoch nicht, denn alle drei zeigten Einsatz.
Vor allem Baron brachte noch einmal viel Schwung in das Veltener Angriffsspiel.
Hinten hatte der SCO kaum etwas zu befürchten. Die von Albrecht bestens
organisierte Viererkette funktionierte ohne Fehl und Tadel. In der 73. Minute
lenkte FC – Keeper Pospieszny einen Schuss von D. Brychcy, der unentwegt
ackerte, zur Ecke. Als sich alle schon mit der Verlängerung abgefunden hatten,
schlug der SCO in der letzten Spielminute erbarmungslos zu. Baron setzte sich
dabei auf der linken Seite sehr gut durch, sah den freistehenden D. Brychcy und
passte genau auf ihn. Der Rest war für unseren „Langen“ nur noch Formsache.
Eine arg dezimierte Veltener
Truppe hatte das Unmögliche geschafft. Das der Sieg am Ende hochverdient war,
bleibt ohne Zweifel. Am Ende war es ein Sieg des unbedingten Willens. Klasse,
Jungs!
Bernd Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Schulz
– Borchert, Winter, Albrecht, S. Brychcy (ab 62. Schöffel), J. Singer (ab 69.
Sander), D. Brychcy, Bähring (ab 69. Baron), P. Orlamünder, Schäfer, Malinowski
Tabellenführung
an Werder abgegeben
Landesliga Nord: 11.
Spieltag SC Oberhavel Velten –
Werderaner FC Viktoria 2:3 (1:0)
Der SC Oberhavel Velten ist
nicht mehr Tabellenführer. Nach einer unglücklichen 2:3 Niederlage gegen
Mitkonkurrent Werder im Spitzenspiel des 11. Spieltages, rutschte der SCO auf
Platz zwei.
Das Spiel begann für Velten
nach Maaß. Eine Freistoßflanke von Sebastian Brychcy köpfte Sebastian Berndt
mit dem Hinterkopf zum frühen 1:0 in die Maschen. Der SCO ließ danach die Gäste
etwas kommen und versuchte, aus der Defensiver heraus mit schnellen
Gegenangriffen zu antworten. Dies gelang in der ersten Halbzeit sehr gut. So
entwickelte sich ein rassiges Spitzenspiel, was für die 134 Zuschauer sehr
unterhaltsam war. Die Veltener standen gut im Raum und konnten damit
verhindern, dass Werder zu Chancen kam. Die hatte jedoch der SCO, der mehrmals
gefährlich auf das Werder – Tor stürmte. In der 26. Minute schoss S. Brychcy
nur knapp am Kasten vorbei. Vier Minuten später spielte S. Brychcy einen super
Pass auf Stefan Schülzke in die Tiefe. Doch anstatt zum freien Mitspieler zu
spielen, schoss Schülzke unplatziert und so rollte der Ball knapp neben den
Pfosten. Velten setzte immer wieder Nadelstiche mit den schnellen und
überfallartigen Angriffen. So hatten die Gäste in der 39. Minute großes Glück,
als Schultz einen Schuss von Jochen Malinowski noch vor der Linie klären
konnte. Drei Minuten vor der Halbzeitpause hatte Berndt nach schönem Zuspiel
von Daniel Winter die Chance zum 2:0, doch sein Schuss wurde noch an das
Außennetz abgefälscht. So konnten die Gäste froh sein, dass der SCO zur Pause
nur mit 1:0 führten.
Nach der Pause wurde der
Druck der Werderaner immer größer. Die drängten nun auf den Ausgleich. Der kam
dann auch in Form eines Elfmeters. Winter erwischte den durchbrechenden Koschan
im Strafraum nur noch an den Füßen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Lukas
sicher. Und die Gäste drückten weiter, gegen die vielen Grippe geschwächten
Veltener, die ihrerseits allmählich die Kräfte verloren. Doch die Veltener
kämpften und ließen auch weiterhin nicht viel zu. Allerdings musste S. Brychcy
in der 70. Minute bei einem Schuss von Koschan auf der Linie klären. In der 72.
Minute kam auf der anderen Seite Malinowski frei zum Schuss, doch Viktoria –
Keeper Bethke hielt stark. Drei Minuten später hatte „Malle“ die nächste
Gelegenheit, nachdem Malte Borchert auf ihn flankte, doch wieder war Bethke zur
Stelle. In der 78. Minute hatte Werder dann das Spiel gedreht. Dabei ließ die
SCO – Deckung Seyfarth ziemlich allein und der bedankte sich mit dem 2:1 für
die Gäste. Das wurmte den SCO und so nahm man noch einmal alle Kraft zusammen.
Jetzt begann ein wahrer Sturmlauf des SCO. Der wurde durch das Tor von S.
Brychcy in der 83. Minute auch belohnt. In den letzten Minuten der Partie
wollten beide Teams den Sieg und so ging es hin und her. Zwei Minuten nach dem
2:2 traf Martin Singer zum vermeintlichen 3:2 für den SCO, doch der
Linienrichter wollte zuvor eine Abseitsstellung des Veltener Kapitäns gesehen
haben und so war der Jubel für die Katz. Kurz nach seinem „Abseitstor“ flog M.
Singer mit der Ampelkarte wegen einer Unsportlichkeit vom Platz. Statt des 3:2
für die Ofenstädter musste der SCO in der 90. Minute das bittere 3:2 für Werder
hinnehmen. Alex ließ vor dem Veltener Strafraum zwei Veltener stehen, passte in
den Rückraum, wo Michalske den Ball über die Linie stocherte. In den drei
Minuten der Nachspielzeit passierte dann nichts mehr.
Sicher wäre ein Remis
gerechter gewesen, doch wer hat im Fußball schon Gerechtigkeit erfahren. Die
Jungs von Trainer Wolfgang Müller brauchen sich keine Vorwürfe zu machen, denn
sie hatten alles gegeben.
Bernd
Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Schulz
– Borchert, Sass, Winter, S. Brychcy, Schülzke, M. Singer, Berndt, P.
Orlamünder (ab 82. D. Brychcy), Schäfer, Malinowski)
Rasante
zweite Halbzeit
Landesliga Nord:10. Spieltag
Fortuna Babelsberg – SC Oberhavel
Velten 3:3 (0:0)
Die erste Halbzeit dieses
Spiels ist schnell erzählt, denn viel los war in der Newtonstraße in den ersten
45 Minuten wirklich nicht. Die ersatzgeschwächten Filmstädter zogen eine
defensive Grundhaltung vor und so war der SCO spielbestimmend. Die Gäste hätten
bereits in der 10. Minute in Führung gehen müssen. Der Babelsberger Geißler
spielte einen haarsträubenden Fehlpass zu Jochen Malinowski in den Strafraum.
Malinowski schoss jedoch den Ball rechts am Tor vorbei. Eine Tausendprozentige
Chance. Die im Angriff in der ersten Halbzeit völlig harmlosen Gastgeber kamen
in der 23. Minute durch einen Schuss von Richter erstmals zu einer einigermaßen
ordentlichen Offensivaktion. In der 39. Minute bekam der SCO erneut ein
Geschenk von Fortuna, doch erneut nahm es nicht an. Nach einem Einwurf schlug
ein Babelsberger über den Ball und so kam Sebastian Berndt fünf Meter vor dem
Babelsberger Kasten an den Ball. Doch er traf völlig freistehend den Ball nicht
richtig und so war die nächste Großchance hinüber. Das war schon alles, was in
der ersten Halbzeit so los war. Die Veltener konnten ihre Überlegenheit nicht
nutzen, weil nach vorn einfach zu wenig Bewegung vorhanden war.
Trainer Wolfgang Müller
warnte sein Team in der Halbzeitpause, bei Konterangriffen der Babelsberger
vorsichtig zu sein. Doch dies schien seine Truppe überhört zu haben. In der 50.
Minute führte nämlich einer dieser Konter zur überraschenden Führung für die
Fortunen. Doch zuvor ließ Berndt bei seinem Kopfball, den Fortuna – Keeper
Witte gerade noch so mit dem Fuß abwehrte, erneut einen Riesen aus. Aus dieser
Aktion entwickelte sich der schon erwähnte Konter. Richter rannte auf der
linken Seite Malte Borchert auf und davon, passte auf Doberitz, der völlig frei
die Kugel einschob. Und es sollte für die Gäste noch dicker kommen. Fünf
Minuten später konnte Richter nach einem Konter gar das 2:0 erzielen. Der
Spielverlauf war damit völlig auf dem Kopf gestellt und die Gäste schienen
mausetot. Doch denkste! Der SCO bewies Moral und gab alles. In der 58. Minute
setzte sich Berndt auf der rechten Seite energisch durch, flankte auf Martin
Singer und der ließ sich nicht zweimal bitten. Drei Minuten später führte ein
herrlicher Pass von Sebastian Brychcy zum Ausgleich durch Malinowski. Innerhalb
von sechs Minuten hatte Velten aus dem 0:2 Rückstand ein 2:2 gemacht und
spielte dabei sehr guten Fußball. Und sie ließen in ihrem Willen nicht nach!
Der wurde in der 77. Minute belohnt. Eine Flanke von M. Singer verwertete der
gerade eingewechselte Denny Brychcy zur hoch verdienten Führung für die Gäste.
Jetzt war das Ergebnis wieder in rechten Bahnen gelenkt. Doch in der 81. Minute
vergaß man den agilen Doberitz erneut, als ihn Richter mit einer maßgerechten
Flanke bediente und der alleinstehend per Kopf zum 3:3 vollendete. Velten hatte
es nun eilig, denn mit diesem einen Punkt wollte man sich nicht zufrieden
geben. Doch mehr als ein Freistoß von M. Singer, den Witte in der 92. Minute
über die Latte faustete, kam nicht mehr heraus.
Die Babelsberger holten
damit einen sehr glücklichen Punktgewinn. Der SCO, der spielerisch und
kämpferisch durchaus zu gefallen wusste, scheiterte allein an der schlechten
Chancenverwertung.
Bernd Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Schulz
– Borchert (ab 72. D. Brychcy), Sass, Winter, S. Brychcy, M. Singer, Berndt (ab
80. J. Singer), P. Orlamünder, N. Orlamünder, Schäfer, Malinowski
Überzeugender
Sieg im Spitzenspiel
Landesliga Nord: 9. Spieltag SC Oberhavel Velten – SV Victoria Seelow 3:1 (1:0)
Man stelle sich vor: Velten ist Spitzenreiter, spielt
gegen den Tabellendritten ein Spitzenspiel und keiner geht hin. So geschehen beim
heutigen Spiel, wo nur 78 zahlende Zuschauer die Spitzenpartie sehen wollten.
Alle die nicht kamen, verpassten eine überzeugende zweite Halbzeit des
Spitzenreiters Velten und einen völlig verdienten Sieg.
Man merkte den beiden Teams in den ersten Minuten an,
dass gegenseitiger Respekt vorhanden war. So plätscherte das Spiel zunächst vor
sich hin, wobei die Gäste etwas mehr vom Spiel hatten. Keiner wollte den ersten
Fehler machen. Doch in der 14. Minute traute sich der Seelower Schubert,
endlich einmal auf das Tor zu schießen. Jedoch hatte SCO – Keeper Martin Schulz
damit absolut keine Probleme. Im Gegenzug musste SV – Schlussmann Ewest bei
einem Freistoß von Sebastian Brychcy schon ordentlicher zupacken als sein
Gegenüber zuvor. Der erste Fehler passierte aber den Gästen. Nach einem dicken
Abwehrschnitzer leitete Jochen Malinowski den Ball auf den freistehenden Stefan
Schülzke weiter, den Ball ins Netz einköpfte. So etwas nennt man optimale
Chancenauswertung!. Velten hatte in der Schlussphase der ersten Halbzeit zwei
weitere Möglichkeiten. In der 42. Minute schoss Sebastian Berndt per
Direktabnahme nach Freistoßflanke von Daniel Winter knapp neben das Tor. Drei
Minuten später köpfte Berndt nach Flanke von „Malle“ Malinowski seinen
Gegenspieler an.
Nach dem Seitenwechsel war von Respekt der Veltener
gegenüber Seelow dann nichts mehr zu sehen. Der SCO hatte schnell gemerkt, dass
der Tabellendritte nicht überzeugend auftrat und das hier weitaus mehr drin
war. Und so waren die Ofenstädter in der zweiten Halbzeit viel präsenter. Dazu
gesellte sich Kampfbereitschaft. In der 58. Minute vergab „Willi“ Schülzke nach
einem Rückpass von Berndt noch, doch in der 62. Minute sollte es erneut im
Seelower Kasten einschlagen. Nach einer schönen Kombination von Malinowski und
Martin Singer, gelangte der Ball zum freistehenden Berndt, der mit dem 2:0
Danke sagte. Kurz zuvor hatte Berndt schon einen „Riesen“ vergeben. Drei
Minuten nach dem 2:0 kam Malinowski nach Pass von Schülzke frei zum Schuss,
schob den Ball aber neben das Tor. Die im Angriff doch sehr harmlosen Gäste,
die nie wie eine Spitzenmannschaft spielten, meldeten sich mit einem harmlosen
Kopfball von Schubert erst wieder in der 70. Minute. Als sich in der 74. Minute
auf der linken Seite S. Brychcy gut durchsetzte, wurde er nach Ansicht des
Schiedsrichters von Zygielewicz im Strafraum gefoult und so gab es Strafstoß. Den
verwandelte „Willi“ Schülzke souverän zum 3:0. Damit war die Entscheidung
gefallen, auch wenn die Gäste in der 83. Minute durch Schilling nach guter Vorarbeit
von Jankowski zum Ehrentreffer kamen. Der gab den Gästen noch einmal einen
Ruck. Doch nachdem ein Seelower eine Minute später seinen Kopfball nur an die
Latte setzte, war es mit den Seelowern vorbei. Stattdessen hatte Schülzke in
der 88. Minute nach Rückpass von Malinowski gar das 4:1 auf dem Fuß.
Velten verdiente sich den Sieg mit einer engagierten
Mannschaftsleistung und einer spielerischen Steigerung im zweiten Abschnitt.
Die Seelower vermochten es in keiner Phase des Spiels, am Thron des Tabellenführers
zu rütteln. Prima Jungs! Macht weiter so!
Bernd Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Schulz
– Borchert, Winter, S. Brychcy, Schülzke, M. Singer, Berndt (ab 79. D.
Brychcy), P. Orlamünder, N. Orlamünder, Schäfer, Malinowski (ab 90. Schmidt)
Velten
ist wieder Tabellenführer
Landesliga Nord: 8. Spieltag
1. FV Stahl Finow – SC Oberhavel
Velten 0:2 (0:1)
Angestachelt durch das 1:1
des bisherigen Tabellenführers Seelow gegen Bernau am gestrigen Abend, wollten
die Jungs von Trainer Wolfgang Müller mit einem Sieg unbedingt wieder an die
Tabellenspitze der Landesliga Nord. Dies gelang am Ende und so war die Freude
darüber nach dem Spiel riesengroß.
Allerdings wurde es für die
Gäste das erwartet schwere Auswärtsspiel. In Finow tat sich der SCO schon immer
sehr schwer. Jedoch sah das in der ersten Halbzeit ganz anders aus, denn der
SCO bestimmte das Spiel klar und hatte keinerlei Schwierigkeiten. Dabei kam dem
SCO das frühe Führungstor durch Sebastian Berndt in der 8. Minute sehr
entgegen. Martin Singer hatte im Mittelfeld energisch nachgesetzt und sich den
Ball erkämpft. Dieser kam über Umwegen zu Berndt, der den Ball über die Linie
drückte. Sechs Minuten später stand plötzlich Jochen Malinowski frei vorm Tor,
doch anstatt zu schießen, schwenkte er mit den Ball nach innen und so war die
Chance vertan. Die äußerst schwachen Gastgeber versuchten, den Gästen mit Härte
beizukommen. Schiedsrichter Jörg Oestreich verstand es in dieser Phase nicht,
dem mit passenden Antworten zu begegnen. Er hatte Glück, dass das Spiel im
Rahmen blieb. Erstmals so richtig gefährlich kam Finow in der 23. Minute durch
einen Schuss von Röske zur Geltung. Röske war es auch, der nach einer Ecke SCO
– Keeper Martin Schulz prüfte. Ohne sich ein Bein rauszureißen, hatte der SCO
das Spiel weiterhin im Griff. Nach Flanke von Nico Orlamünder, kam „Malle“ in
der 33. Minute frei zum Kopfball, doch FV – Keeper Jürgens rettete mit einer
tollen Parade. Zwei Minuten später konnte er einen Freistoß von Berndt nur mit
dem Fuß abwehren. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff klatschte der Ball an den
Pfosten, nachdem Berndt nach einer Freistoßflanke von „Willi“ Schülzke zum
Kopfball hochstieg. So hatte der SCO ein klares Chancenplus, ohne dabei den
Sack zuzumachen.
Nach dem Wechsel kamen die Finower
etwas besser aus der Kabine. Allerdings half ihnen dabei das Spiel des SCO
dabei, der nun nicht mehr so zielstrebig nach vorn spielte und auch spielerisch
nachließ. Anstatt in Ruhe weiter Fußball zu spielen, verzettelte man sich nun
in viele Zweikämpfe und hatte nun eine hohe Fehlerquote im Aufbauspiel. Doch
Velten brauchte nichts zu befürchten, denn die Finower stellten sich viel zu
umständlich und harmlos an. Jedoch musste Schulz in der 60. Minute bei einem
Schuss von Röske sein ganzes Können aufbieten. Ansonsten stand die Veltener
Abwehr tadellos und hatte keine großen Probleme. Die Gäste hatten erst wieder
in der 71. Minute eine klare Chance, doch Martin Singer konnte den Ball nicht
aus 5 Metern am Finower Torwart vorbeibringen. Zwei Minuten später schoss
Malinowski knapp am Kasten vorbei. Velten wurde nun, angesichts der knappen
Führung immer nervöser und hatte in der 84. Minute Glück, als ein Kopfball von
Jahn knapp am Kasten vorbeisegelte. Die Finower öffneten ihre Abwehr nun immer
mehr, wodurch sich dem SCO Räume boten. Der eingewechselte Denny Brychcy nutzte
seinen Spielraum in der Schlussminute zum 2:0, nachdem er von Daniel Winter
super bedient wurde.
Trotz des verdienten
Auswärtserfolges muss man nüchtern feststellen, dass es am Ende gegen schwache
Gastgeber nur ein glanzloser Sieg war, wie Co – Trainer Hartmut Berndt nach dem
Spiel resümierte.
In der nächsten Woche steigt
nun in Velten ein Spitzenspiel, denn mit Seelow stellt sich der derzeitige
Dritte der Landesliga vor.
Bernd
Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Schulz
– Borchert (ab 61. Winter), Sass, J. Singer (ab 74. S. Brychcy), Schülzke, M.
Singer (ab 76. D. Brychcy), Berndt, P. Orlamünder, N. Orlamünder, Schäfer,
Malinowski
Mannschaft
gab passende Antwort
Fußball – Landespokal: 2. Runde MSV
Rüdersdorf – SC Oberhavel Velten 0:2
(0:0)
Der SC Oberhavel Velten
steht durch den nicht unbedingt zu erwartenden 2:0 Sieg beim MSV Rüdersdorf in
der dritten Runde des Fußball – Landespokals. Damit gab die Mannschaft auf die
rege Kritik auf den Internetseiten des SCO die passende Antwort.
Von Beginn an waren die
ersatzgeschwächten Gäste hellwach. Nach einer kurzen anfänglichen Überlegenheit
des MSV fand der SCO immer besser ins Spiel. Dabei zeigte die Mannschaft die
zuletzt vermisste spielerische Sicherheit. Aus der Abwehr heraus, wurde über
das Mittelfeld gut kombiniert, wenngleich auch nicht alles klappte. Doch der
Ball lief gut in den eigenen Reihen und so hatte man in der 18. Minute auch die
erste Möglichkeit des Spiels. Nach Flanke von Sebastian Berndt von links, kam
Jochen Malinowski frei zum Kopfball, konnten diesen jedoch nicht gut platzieren
und so hielt MSV – Keeper Schroedter den Ball. Auf der anderen Seite konnte SCO
– Schlussmann Martin Schulz einen Schuss von Vlach sicher halten. Der SCO griff
den Gastgeber immerzu sehr früh an, zeigte sich zweikampfstark und verschob
gut. Das führte dazu, dass der SCO in den letzten 15 Minuten klar Oberwasser
bekam. Mit diesem Vorteil kamen auch die Chancen. So hielt Schroedter in der
42. Minute einen Schuss von „Malle“. In der 44. Minute kam Martin Singer nach
Freistoßflanke von Stefan Schülzke zum Kopfball. Doch anstatt ins lange Eck zu
köpfen, setzte er seinen Kopfball auf das kurze Eck und zielte knapp vorbei. In
der Schlussminute der ersten Halbzeit brannte im MSV – Strafraum nach einem
Freistoß richtig die Luft. Bei dem Gewühl kam M. Singer zum Abschluss, doch
sein Ball wurde von einem MSV – Spieler von der Linie geschlagen. So kamen die
Rüdersdorfer mit einem recht glücklichen 0:0 in die Pause.
Bemerkenswert war die
Tatsache, dass der SCO auch im zweiten Abschnitt mit viel Tatendrang aus der
Kabine kam und weiterhin das Spiel diktierte. Die spielerische Sicherheit und
die gute Raumaufteilung wurden in der 51. Minute dann auch zahlenmäßig belohnt.
Mit einem tollen Pass spielte Malinowski „Willi“ Schülzke frei, der aufs Tor
marschierte, den MSV – Keeper noch ausspielte und den Ball in das leere Tor
schob. Eine feine Leistung von beiden! Zwei Minuten später hätte Denny Brychcy
alles schon klar machen können, als sich „Benne“ Schäfer auf der linken Seite
gut durchsetzte und dann auf Brychcy flankte. Doch sein Kopfball ging knapp am
Tor vorbei. Die Rüdersdorfer kamen nun mehr oder weniger druckvoller und
drängten auf den Ausgleich. Velten kam in dieser Phase kaum noch zu
Entlastungsangriffe. Doch Gefahr brachte das alles nicht für die Gäste. Im
Gegenteil! Velten, nun mit viel mehr Platz, kam in der 64. Minute zur nächsten
Möglichkeit, als Malinowski allein auf Schroedter zulief, den Ball aber nicht
an ihm vorbeibrachte. Der SCO konnte sich nun wieder vom Druck der Hausherren
befreien. Nico Schmidt hätte in der 69. Minute der große Held werden können,
wenn er anstatt abzuspielen, selbst geschossen hätte. Das tat dann aber eine
Minute später Schülzke, der aus 22 Metern abschoss und dabei Glück hatte, dass
der Ball unhaltbar von einem Rüdersdorfer abgefälscht wurde. Diese 2:0 ließen
sich die Gäste dann nicht mehr nehmen, wenngleich Rüdersdorf noch einmal alles
versuchte.
Die Veltener haben mit
dieser guten Leistung bewiesen, dass sie eine Spitzenmannschaft sind. Leider
hat niemand vom Fan – Club dieses schöne Spiel unserer Elf gesehen!
Bernd Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Schulz
– Borchert, Sass (84. Gelb/Rot), S. Brychcy, Schülzke, D. Brychcy, M. Singer,
Berndt (ab 62. Schmidt), P. Orlamünder, Schäfer, Malinowski (ab 81.
Steinmetzer)
Platz
an der Sonne ist futsch
Landesliga Nord: 7. Spieltag
SC Oberhavel Velten – SV Schwarz Rot
Neustadt 1:1 (0:1)
Dem SC Oberhavel Velten
schien die Höhenluft, welche man eine Woche genießen konnte, nicht gut getan zu
haben, denn nach einem äußerst glücklichen 1:1 über Brandenburgliga – Absteiger
Neustadt rutschte man nun auf Platz zwei ab.
So richtig schienen die
Veltener, die Daniel Winter ersetzen mussten, noch gar nicht auf dem Platz, da
stand es schon 1:0 für die Gäste. In der 3. Minute ließ Haack auf der rechten
Außenbahn gleich drei Veltener stehen, flankte und der freistehende Preuß zog
das Leder volley ab. Ein sehenswerter Treffer! Velten, davon kurzzeitig
geschockt, marschierte in den weiteren Minuten. In der 11. Minute kam Martin
Singer nach einer Freistoßflanke von Sebastian Brychcy zum Kopfball, welcher
knapp über das Tor segelte. Zwei Minuten später verpasste Sebastian Berndt eine
Eingabe von Jochen Malinowski. Der SCO war nun optisch überlegen. Doch
spielerische Akzente konnte der bisherige Tabellenführer nicht setzen. Nach
vorn ging überhaupt nichts, weil die Fehlerquote ungemein hoch war. Ständig
wurde der Ball wieder verloren und so hatte man bis zum Halbzeitpfiff keine
einzige Chance mehr.
Nach dem Seitenwechsel
investierte der SCO mehr in das Spiel, doch die Torgefahr lief weiterhin gen
null. In der 57. Minute traf Berndt nach einer Flanke von M. Singer nur das
Außennetz. Das gleiche Pech ereilte Berndt bei seinem Freistoß in der 64.
Minute aus 18 Metern Entfernung. Die Gäste, die in der Abwehr einen guten
Eindruck hinterließen und spielerisch lange nicht so schlecht waren, wie es der
derzeitige Tabellenstand aussagt, kamen durch Göbels Direktschuss nach einer
Ecke in der 72. Minute fast zum 2:0. Zwei Minuten vorher hatte der SCO seine größte
Chance des Spiels, als M. Singer nach einem Freistoß von S. Brychcy nur die
Latte traf. In den letzten Minuten riskierte der SCO nochmal alles. Allein am
spielerisch schwachen Niveau scheiterte Velten jedoch. Der eingewechselte Denny
Brychcy kam in der 80. Minute zum Kopfball, der jedoch auf dem Tornetz landete.
Co – Trainer Hartmut Berndt orakelte auf der Trainerbank: „ Wir schießen unsere
Tore in der vorletzten und letzten Minute. Nun ja, so ist es dann doch nicht
geschehen, aber mit der letzten Minute hatte er kein Unrecht. Denn in der
zweiten Minute der Nachspielzeit köpfte der Neustädter Sperberg einen von Jan
Singer getretenen Freistoß unglücklich ins eigene Tor. Sekunden später pfiff
Schiedsrichter Oestreich das Spiel ab.
Die Neustädter waren am Boden
zerstört, brauchen sie doch jeden Punkt. Aber irgendwie scheinen sie im Moment
die Seuche zu haben. Der SCO konnte sich über den einen Punkt aber auch nicht
freuen, denn nach einer mageren Leistung kann man keinen Anspruch auf die
Tabellenspitze haben.
Bernd
Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Schulz
– Borchert, Sass, S. Brychcy (ab 70. D. Brychcy), J. Singer, Schülzke, M.
Singer, Berndt, N. Orlamünder (ab 90. P. Orlamünder), Schäfer, Malinowski
Lang
ist´s her: Tabellenführung
Landesliga Nord: 6. Spieltag
SC Oberhavel Velten – Potsdamer Kickers
94 3:1 (1:1)
Mit einem verdienten 3:1
Erfolg über Neuling Potsdamer Kickers übernahm der SC Oberhavel Velten die
Tabellenführung in der Landesliga Nord.
Die erste Chance des Spiels
hatten die Gäste. In der 5. Minute flankte Krüger gefährlich in den Strafraum
und Heeren scheiterte mit seinem Schuss nur knapp. Auch in der weiteren
Spielzeit musste der SCO immer aufmerksam sein, denn die Gäste spielten sehr
ordentlich mit und waren gerade bei Standards höchst gefährlich. Da aber auch
der SCO die Offensive suchte, war dieses Landesligaspiel ansehnlich. In der 11.
Minute hatten die Potsdamer großes Glück, als Sebastian Berndt nach einer
Flanke von Daniel Winter nur an die Latte köpfte. Doch in der 16. Minute trafen
die Veltener dann doch. Winter spielte ein Zuckerpässchen in die Nahtstelle der
Potsdamer Abwehr auf Jochen „Malle“ Malinowski und der netzte überlegt zum 1:0
ein. Acht Minuten später wurde ein Schuss von Berndt gerade noch zur Ecke
gelenkt. Der Veltener Stürmer hatte in der 27. Minute noch einmal Pech, als
sein Kopfball von einem Potsdamer vor der Linie geklärt wurde. Die
Gefährlichkeit bei Standartsituationen stellten die Kickers in der 35. Minute
unter Beweis. Eine lange Freistoßflanke köpfte Retzlaff zum nicht unverdienten
1:1 in die Maschen. Doch davon ließ sich der SCO kaum beeindrucken. Die
Veltener wollten die Führung zurück erobern und Stefan Schülzke hatte in der
41. Minute dazu auch die Gelegenheit, doch er fand in Kickers – Keeper
Schneider seinen Meister. Aber auch die gut spielenden Gäste hätten in Führung
gehen können, denn Ullmann schoss in der 43. Minute freistehend am SCO – Tor
vorbei.
Für die Veltener begann die
zweite Halbzeit wie geschmiert. Jan Singer packte in der 48. Minute aus 16
Metern seinen Hammer aus und traf genau in den Winkel. Leider wurde die Partie
in der zweiten Halbzeit dann schwächer. Torraumszenen blieben zunächst aus,
weil sich beide Teams schon im Mittelfeld bekämpften und beide Abwehrreihen gut
standen. Die Ofenstädter waren dabei optisch überlegen, doch erst in der 64.
Minute kam erst wieder ein Schuss Richtung Potsdamer Tor. Martin Singer verzog
knapp. Drei Minuten danach kam auf der anderen Seite Geipel zu einem Kopfball,
der ebenfalls knapp sein Ziel verfehlte. Der SCO vergaß in der Folgezeit, den
Sack zuzumachen, Potsdam hingegen fiel auch nicht so viel ein. Die Schlussphase
wurde dann noch einmal etwas reger und so verfehlte Berndt in der 84. Minute
bei seinem Kopfball knapp das Tor. Drei Minuten vor dem Ende bekam Velten einen
Freistoß zugesprochen. Sebastian Brychcy schnappte sich den Ball und haute den
Ball aus 17 Metern platziert zur Entscheidung in die Maschen. Bis zum
Schlusspfiff des nicht unumstrittenen Schiedsrichtergespanns, passierte nichts
mehr.
Durch das gleichzeitige 1:1
Unentschieden zwischen Seelow und Rathenow katapultierte sich Velten an die
Tabellenspitze. Am kommenden Samstag ist der Tabellenvorletzte Neustadt in
Velten zu Gast. Mit einem erneuten Sieg kann man den heutigen Erfolg veredeln.
Bernd Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Schulz
– Borchert, Winter, J. Singer, Schülzke, M. Singer (ab 86. D. Brychcy), Berndt
(ab 90. Schmidt), P. Orlamünder (ab 71. S. Brychcy), N. Orlamünder, Schäfer,
Malinowski
Veltener
Männer mit erneutem Finale furioso
Landesliga Nord: 5. Spieltag
FSV Bernau – SC Oberhavel Velten 1:2 (1:0)
Sch…. egal, Hauptsache drei
Punkte! Über das Wie unterhält sich morgen niemand mehr. So und nicht anders
muss man es beschreiben, wenn man über das Spiel der Veltener berichten möchte.
Trainer Wolfgang Müller
hatte vor einer Woche die Bernauer beobachtet und warnte seine Elf vor dem
Spiel vor der aggressiven und schnellen Spielweise der Hausherren. Dies
schienen seine Jungs überhört zu haben, denn gleich in den Anfangsminuten
geriet man in Schwulitäten. So musste Jan Singer bei einem Schuss von S. Gehrke
vor der Torlinie klären. Dies war bereits in der 2. Minute. In der 5. Minute
hatte der SCO seine erste Möglichkeit. Nach einer Flanke verlängerte Sebastian
Berndt mit dem Kopf auf Malinowski, der sofort schoss. Jedoch parierte FSV –
Keeper Dehnz den Ball bravourös. Danach musste Wolfgang Müller immer wieder mit
ansehen, dass seine Spieler viel zu weit von den Leuten wegstanden und auch sonst
die Zweikämpfe mehr oder weniger nicht annahmen. Die Bernau kamen Überfallartig
und mit viel Dynamik. Dabei wurde es für den SCO stets gefährlich. SCO – Keeper
Martin Schulz musste in der 18. Minute einen Kopfball von S. Gehrke mit einer
tollen Parade entschärfen. Doch in der 23. Minute war er beim 1:0 für Bernau
durch Kimmel machtlos. Nach einer lang geschlagenen Freistoßflanke konnte
Kimmel ziemlich freistehend ins Tor köpfen. Auch in der weiteren Spielzeit
brachte der SCO in der Offensive wenig Durchschlagskräftiges zustande, weil die
Fehlerquote wieder einmal zu hoch war. Von Spielkultur war da nichts zu sehen.
Die beste Chance hatte noch Kapitän Martin Singer, der nach einem Freistoß von
Stefan Schülzke aus drei Metern nicht hinter den Ball kam (35.). Zwei Minuten
vor der Halbzeitpause strich ein Kimmel – Freistoß knapp über das SCO – Tor. In
der 45. Minute hielt Schulz erneut gegen Kimmel und auf der anderen Seite
schoss M. Singer nach einem Eckball nur an das Außennetz.
Eigentlich konnte es für die
Gäste in der zweiten Hälfte nur noch besser werden. Aber eben nur eigentlich,
denn auch nach der Pause tat sich beim SCO herzlich wenig. Stephan Sass hätte
in der 54. Minute fast von einer Eingabe Schülzkes profitiert, aber er
verpasste sie um Zentimeter. Zwei Minuten später hatte Dehnz bei einem Schuss
von Daniel Winter keine Mühe. In der 69. Minute gab es mal wieder ein
Lebenzeichen vom FSV. C. Schlender zielte aber knapp am Tor vorbei.
Weil sich beim SCO nichts
tat, wurde nun von der Bank aus kräftig durchgemischt. Müller &Co nahmen
mit Benedikt Schäfer einen Abwehrspieler heraus und brachten stattdessen mit
Denny Brychcy einen Stürmer. So blies man in den letzten 20 Minuten zur
Attacke. Velten, nun klar überlegen, konnte daraus aber immer noch kein Kapital
schlagen. So musste Martin Singer in der 85. Minute das Feld für einen 4.
Stürmer räumen. Nico Schmidt kam nun zum Einsatz. Just in der Minute konnte
Dehnz einen Kopfball von Berndt nicht festhalten und Jochen Malinowski staubte
zum 1:1 ab. Jetzt wollten die Gäste noch mehr und starteten ein Finale Furioso.
Dies machte sich bezahlt, denn eine Minute vor dem Abpfiff führte eine
Co-Produktion der beiden Brychcy – Brüder zum viel umjubelten Siegtreffer. Die
Freistoßflanke von Sebastian Brychcy köpfte Denny unhaltbar ins Netz.
Nach dem Spiel war natürlich
Freude pur bei den Gästen. Der FSV saß betröppelt auf dem Rasen und war
zutiefst enttäuscht. Sicherlich ist so ein Ende sehr bitter, doch der FSV hatte
es sich am Ende selbst zuzuschreiben, denn in der letzten halben Stunde tat man
nur noch das Nötigste.
Bernd Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Schulz
– Borchert, Sass, Winter, J. Singer (ab 69. S. Brychcy), Schülzke, M. Singer
(ab 85. Schmidt), Berndt, N. Orlamünder, Schäfer (ab 76. D. Brychcy), Malinowski
Sieg
des unbedingten Willens
Landesliga Nord: 4. Spieltag
SC Oberhavel Velten – MSV
Rüdersdorf 4:2 (1:2)
Eine furiose
Schlussviertelstunde brachte den Sieg und entschädigte für vieles, was die
Mannschaft des SCO in den vergangenen Wochen geboten hatte.
Schon vom Anpfiff weg, sah
man an der Körpersprache der Veltener, dass sie unbedingt etwas gut machen
wollten. Kämpferisch stellte man sich den Gästen und die nahmen den Kampf an.
So entwickelte sich über 90 Minuten eine gutklassige Landesligapartie. Spielerisch
hatten die Gäste in der Anfangsphase Vorteile. Der erste Aufreger passierte in
der 8. Minute, als gleich zwei Rüdersdorfer klar im Abseits standen,
Schiedsrichterassistent Stefan Schilde jedoch die Fahne unten ließ. Dadurch
konnte Kurzhals frei zum Schuss kommen, in den sich SCO – Keeper Martin Schulz
waagemutig warf und damit ein sicheres Tor verhinderte. Sieben Minuten später
brannte es erneut lichterloh im Veltener Strafraum, als Ziminga den Ball an
Schulz vorbei in Richtung Tor schlenzte. Im letzten Moment rettete Stephan Sass
noch vor der Linie. In der 20. Minute hob Schilde erneut nicht den
Abseitswimpel und so kam nach einer
Flanke Tavernier zum Schuss. Der hämmerte das Leder an die Latte. Dabei fiel
der Ball vor die Beine von Ziminga, der zum 0:1 abstaubte. Die gut mitspielenden
Veltener machten in der 22. und 24. Minute durch zwei knapp verzogene Schüsse
von Stefan Schülzke auf sich aufmerksam. „Willi“ Schülzke war es dann auch, der
den Ausgleich mit einer schönen Freistoßflanke vorbereitete. Die Flanke wurde
per Kopf von „Basti“ Berndt auf Martin Singer abgelegt und der Veltener Kapitän
machte das 1:1. Fünf Minuten später hatte der Veltener Kapitän die nächste
Chance. Nach einer Flanke von Patrick Orlamünder köpfte Singer das Leder knapp
über den Kasten. Aber auch die Gäste hatten weiterhin ihre Chancen. So hatte
der SCO in der 39. Minute großes Glück, als ein Kopfball von Laube nur an den
Pfosten klatschte. Die gleiche Situation war zwei Minuten später auf der
anderen Seite zu beobachten. Nach Flanke von Jan Singer, köpfte Berndt an die
Latte, der Nachschuss von Nico Schmidt ging knapp über das Tor. In der 42.
Minute verzog Berndt nach Flanke von Schmidt äußerst knapp. Es ging hin und
her. Eine Flanke von Seruga auf den völlig alleinstehenden Tavernier, führte in
der 45. Minute zur erneuten Führung der Gäste. Dabei konnte sich der Torschütze
noch richtig Zeit zum Zielen lassen. Ein, für Velten ungünstiger Zeitpunkt, denn
kurz danach war Halbzeitpause.
Die Gäste kamen entschlossen
aus der Kabine und so musste Schulz sofort einen Schuss von Seruga halten.
Rüdersdorf zeigte auch weiterhin die reifere Spielanlage und hätte bei mehr
Cleverness die Führung ausbauen können. Von den Veltenern war erst wieder in
der 66. Minute etwas zu sehen, als J. Singer auf Berndt flankte und der knapp
vorbei schoss. Drei Minuten später konnte MSV – Keeper Schrödter einen
kapitalen Schuss von Daniel Winter nicht festhalten. Sebastian Brychcy stand
zum Nachschuss bereit, doch Schrödter warf sich in dessen Schuss. Mit einem
fulminanten Schuss in der 71. Minute aus 30 Meter, der an die Latte des
Rüdersdorfer Tor klatschte, leitete der gut spielende Malte Borchert eine
furiose Schlussviertelstunde der Veltener ein. Doch zunächst musste Schulz zwei
Minuten später gegen Ziminga eine Glanzparade vollbringen. Doch in der 75.
Minute brachte eine tolle Einzelleistung von Borchert endlich die Erlösung. Der
Youngster schwenkte bei seinem Dribbling nach innen und schoss platziert ins
rechte untere Eck. Der SCO wollte nun mehr und kämpfte leidenschaftlich um
jeden Ball. In der 83. Minute kam Winter erneut zu einem Volleyschuss, der ein
Tor wert gewesen wäre, jedoch knapp das Ziel verfehlte. Zwei Minuten danach
fasste sich Jan Singer ein Herz und schloss nach einer super Einzelleistung,
ähnlich wie Borchert vorher, zum viel umjubelten 3:2 ab. Der SCO hatte doch
tatsächlich das Spiel noch gedreht. Doch damit nicht genug. Ein langer Ball von
Winter auf Berndt, führte in der 88. Minute zur endgültigen Entscheidung durch
Veltens Torjäger.
Das Spiel, welches
angesichts des guten Niveaus mehr als nur 60 Zuschauer verdient hatte, brachte
eine Reaktion der zuletzt schwach spielenden Ofenstädter. Die Jungs von Trainer
Wolfgang Müller haben sich klar gesteigert und damit gezeigt, dass in Zukunft
mit ihnen zu rechnen sein wird.
Bernd Jünemann
Aufstellung
– Velten:
Schulz
– Borchert, Sass, Winter, J. Singer, Schülzke, M. Singer, Berndt, P. Orlamünder
(ab 46. S. Brychcy), Schäfer, Schmidt (ab 76. D. Brychcy)
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