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Rumpftruppe belegt zweiten Platz

11. Egon – Borchert-Masters des FC Kremmen

Die Veltener Landesligamannschaft fuhr eigentlich mit wenig Hoffnung zum Masters nach Kremmen, denn beruflich fehlten dem SCO wieder eine Reihe von Stammspielern und so mussten mit Patrick John und Johannes Kositz zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft einspringen. Zudem wurde Velten erneut Altlüdersdorf und Hennigsdorf in die Gruppe eingeteilt und so war man doch krasser Außenseiter. Doch am Ende konnte die ersatzgeschwächte Truppe mit einem zweiten Platz einen nie erhofften Erfolg feiern.

Los ging es gegen den FSV Forst Borgsdorf, der gerade gegen Velten ein ganz starkes Spiel machte. Zwar brachte Denny Brychcy den SCO in der 3. Minute in Führung, doch in der 7. und 8. Minute gelang dem FSV ein Doppelschlag. Gott sei Dank konnte Martin Singer noch in der 8. Minute ausgleichen. Doch in der 11. Minute gelang den Förstern die erneute Führung. Velten kämpfte und konnte in der letzten Minute durch Jochen Malinowski zum 3:3 Endstand ausgleichen. Im zweiten Spiel ging es dann gegen den Dauerrivalen FC 98 Hennigsdorf. Überraschend brachte D. Brychcy die Veltener in der 5. Minute in Führung. Die überlegenen Hennigsdorfer versuchten alles, den Ausgleich zu erzielen. Doch der SCO kämpfte sich durch und so gelang durch einen Konter über D. Brychcy das 2:0, was M. Singer in der 9. Minute erzielte. Nach den wütenden Angriffen der Hennigsdorfer, hatte der SCO Schwerstarbeit zu verrichten. Doch erst in der letzten Spielminute gelang dem FC 98 der Anschlusstreffer. Dieser kam zu spät und so siegte der SCO knapp mit 2:1. Im letzten Gruppenspiel wartete der SV Altlüdersdorf auf die Veltener, der bis dahin mit ganz starkem Hallenfußball faszinierte und nach einem 3:1 Sieg gegen Hennigsdorf und einem 2:1 gegen Borgsdorf bereits vor diesem Spiel als Halbfinalteilnehmer feststand. Nach der frühen Führung durch Malinowski (2.) machten dann die Altlüdersdorfer ernst. Dem technisch feinen Fußball hatte der SCO nichts entgegenzusetzen. Bis zur 9. Minute zog Altlüdersdorf auf 4:1 davon, ehe Malinowski in der 10. Minute das 2:4 erzielte. Doch der SV Altlüdersdorf ließ sich davon nicht verwirren und siegte am Ende klar mit 6:2. So benötigte der SCO ausgerechnet von den Hennigsdorfern Schützenhilfe, um ins Halbfinale zu stoßen. Den Borgsdorfern durfte auf einen Fall ein Sieg gelingen. Doch der FC 98 zeigte sich klar überlegen und gewann dieses Spiel mit 4:1.

In der Gruppe II setzte sich der FC Kremmen sensationell als Gruppensieger vor TuS Sachsenhausen, Hertha BSC U 18 und Flatow durch. So musste sich der SC Oberhavel Velten im zweiten Halbfinalspiel dem bis dahin hervorragend spielenden Kreisligisten FC Kremmen stellen. Trainer Hartmut Berndt warnte davor , den FC Kremmen zu unterschätzen. Und in der Tat wurde es ein ganz enges Spiel. Der SCO ging durch M. Singer in der 3. Minute in Führung, doch schon zwei Minuten später schaffte der FCK den Ausgleich. Der stark angeschlagene SCO – Keeper Sascha Bähring ( spielte schon gegen Hennigsdorf unter starken Schmerzen) biss auf die Zähne und hielt sein Team das ein oder andere Mal im Spiel. Am Ende musste ein spannendes Neunmeterschießen her. Beide Teams trafen, beide vergaben. Beim Stande von 4:4 hielte S. Bähring einen Neunmeter, um danach selbst vom Punkt zu schießen. Und ausgerechnet Bähring führte die Entscheidung herbei. Mit einem straffen Schuss sorgte er für den Einzug seines Teams ins Finale, wo man erneut auf dem SV Altlüdersdorf trifft, der TuS Sachsenhausen im ersten Halbfinale mit 2:1 bezwang.

Doch vor dem Endspiel gab es die nächste Sensation, denn der FC Kremmen besiegte den Brandenburgligisten Sachsenhausen mit 3:1 und wurde für seine äußerst starke Turnierleistung mit dem dritten Platz belohnt.

Im Endspiel zwischen Altlüdersdorf und Velten waren die Fronten sehr schnell geklärt. Bereits nach fünf Minuten lag der Brandenburgligist mit 2:0 vorn, um am Ende mit einem 5:0 Turniersieger zu werden. Der Sieg der Altlüdersdorfer war letztendlich hoch verdient, denn die Truppe von Trainer Hans Oertwig war das herausragende Team dieses Turniers!

                                                                                                                                             Bernd Jünemann

 

Erstes Turnierspiel komplett verschlafen

12. Oberhavel-Masters in Oranienburg

Erstmals wurde in der neu gebauten MBS-Arena in der TURM-Erlebniscity mit Rundumbande gespielt. 850 Zuschauer ließen sich das Fußballspektakel nicht entgehen und so fand ein rundum gut organisiertes Turnier einen würdigen Rahmen. Leider konnten die Akteure nur selten mit gutem Hallenfußball glänzen, aber insgesamt erlebten die Zuschauer ein spannendes Turnier.

Vor allem in der Gruppe A lieferten sich Gastgeber Oranienburg, TuS Sachsenhausen und Hohen Neuendorf einen spannenden Vorrundenverlauf. Alle drei Teams standen zum Abschluss der Vorrunde mit 5 Punkten da. Nur der SV Zehdenick konnte da nicht mithalten, denn alle Spiele gingen verloren.

Aus Sicht des SC Oberhavel Velten war die Gruppe B interessant. Altlüdersdorf, Hennigsdorf und Mühlenbeck hießen die Gegner. Gleich zum Vorrundenauftakt gab es einen Paukenschlag, als Mühlenbeck gegen Altlüdersdorf mit 3:2 gewann. Velten verschlief die Auftaktbegegnung vollends. Und das ausgerechnet gegen Ligakonkurrent Hennigsdorf. Am Ende stand es 0:3 und Velten war schon im Zugzwang. Erst in der zweiten Partie gegen Mühlenbeck zeigte sich das Team kompakt und zielstrebig. Zwar konnten die Mühlebecker den Führungstreffer von Sebastian Berndt aus der 2. Minute sofort ausgleichen, doch dann kam die Zeit von Lars Köhler. Mit gutem Zug zum Tor machte er mit seinen Toren in der 5., 8. und 12. Minute den 4:1 Sieg komplett. Da anschließend Altlüdersdorf die Hennigsdorfer mit 5:1 besiegten, hatten nach zwei Spielen alle Mannschaften drei Punkte. Da der SVA das bessere Torverhältnis hatte und gegen den SCO ein Remis reichte, war das Spiel von taktischen Zwängen geprägt. Der SCO hatte dabei gute Szenen, schaffte aber keinen Treffer. Nach dem abschließenden 5:1 Sieg der Hennigsdorfer gegen Mühlenbeck, war klar, dass der SCO als Vorrundendritter im Spiel um Platz 5 gegen Hohen Neuendorf antreten muss. Hier zeigte sich der SCO, der schon nach drei Minuten mit 0:2 hinten lag, leider nicht motiviert genug. Zwar schaffte Malte Borchert in der 5. Minute den Anschlusstreffer, doch Hohen Neuendorf konnte bis zur 8. Minute auf 4:1 davonziehen. Lediglich Nico Schmidt gelang in der 11. Minute noch ein wenig Ergebniskosmetik.

Sieger des Turniers wurde TuS Sachsenhausen durch einem 3:1 Erfolg über den Oranienburger FC in einem hektischen Endspiel. Den dritten Rang holte sich nach einem knappen 2:1 Erfolg über den FC 98 Hennigsdorf die Altlüdersdorfer.

                                                                                                                                              Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Bähring, Köhler, N. Orlamünder, S. Brychcy, Berndt, Schmidt, Männel, Schäfer, Malinowski, Borchert

 

 

Enttäuschender letzter Platz

Trend-Möbel-Cup des FC 98 Hennigsdorf am 26.12.2009

Der SC Oberhavel Velten wurde nach drei sieglosen Spielen nur Letzter beim diesjährigen Trend-Möbel-Cup in Hennigsdorf.

Das Teilnehmerfeld konnte sich sehen lassen. So spielte in der Gruppe A der Oranienburger FC, der Nordberliner SC als Cup-Verteidiger und Gastgeber FC 98 Hennigsdorf. In der Gruppe B wurden der SV Altlüdersdorf, Blau Weiß Hohen Neuendorf und der SC Oberhavel Velten zugelost. Während in der Gruppe A der FC 98 und der Nordberliner SC ins Halbfinale stießen, waren es in der Gruppe B der SV Altlüdersdorf und Hohen Neuendorf. Der SCO unterlag zu Beginn dem SV Altlüdersdorf klar mit 1:4. Nach der Führung des Verbandsligisten konnte Stefan Schülzke postwendend ausgleichen, doch danach setzten sich die technischen Fertigkeiten der Altlüdersdorfer immer mehr durch und so unterlag der SCO auch in dieser Höhe verdient. Dagegen musste das zweite Vorrundenspiel gegen Hohen Neuendorf nicht verloren gehen, denn der SCO, insbesondere Stephan Sass vergaben eine Reihe guter Möglichkeiten. Bis zur 14. Minute stand das Spiel noch 0:0. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Binnen 30 Sekunden gingen die Hohen Neuendorfer mit 2:0 in Führung. Ebenfalls noch in der 14. Minute schaffte Schülzke den Anschlusstreffer. Leider erklang kurz danach der Schlusspfiff und so musste man im Spiel um Platz 5 gegen den Oranienburger FC antreten. Auch hier hielten die Veltener lange Zeit ein 0:0. Doch in der 12. Minute ging der OFC in Führung und baute diese zwei Minuten später noch aus. Zwei Sekunden vor dem Schlusspfiff erzielte Schülzke noch den Anschlusstreffer.

Der SCO trat zu diesem Turnier mit nur sieben Spielern an. Unter diesen sieben befand sich noch Trainer Sören Albrecht. Viele namhafte Spieler waren nicht dabei und so war der SCO von Anfang an in einer Außenseiterrolle.

Im Endspiel standen sich der Gastgeber FC 98 Hennigsdorf und der SV Altlüdersdorf gegenüber. Dieses Spiel wurde mit einer wilden Schlägerei auf dem Hallenparkett überschattet. Nachdem sich ein Hennigsdorfer und Altlüdersdorfer schon zwischendurch mal handgreiflich in die Quere kam, gab es für die Akteure beider Mannschaften in der Schlussminute anscheinend kein Halten mehr. Nach einem Foulspiel gingen die Spieler gegenseitig an die Wäsche und so nahm ein bis dahin faires Turnier ein mehr als unschönes Ende. Negativer Höhepunkt war allerdings das Verhalten von FC – Co-Trainer Daniel Kraatz, der in der vordersten Reihe auf der Tribüne die Stimmung mit unflätigen Sprüchen als Zuschauer noch anheizte. Ach, so! Ein Ergebnis gab es auch noch. Der SV Altlüdersdorf setzte sich mit 3:1 Toren durch und wurde Cup-Sieger. Allerdings auch verdient!

                                                                                                                                                Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Schulz – Schülzke, Borchert, Schmidt, Sass, Albrecht, N. Orlamünder

 

 

Sebastian Berndt schießt Velten aus der Krise

Landesliga Nord: 15. Spieltag SC Oberhavel Velten – SV Rot Weiß Kyritz  1:0 (0:0)

Durch das goldene Tor von Sebastian Berndt in der 53. Minute, konnte der SC Oberhavel Velten zum Abschluss der ersten Halbserie seine Negativserie beenden.

Nach dem Schlusspfiff des sehr guten Schiedsrichters Ronald Wille aus Cumlosen, konnte man die Steine, welche den Spielern und Verantwortlichen förmlich vom Herzen fielen, plumpsen hören. Freudestrahlend lagen sich die Spieler und Trainer in den Armen und so fand das Ende der ersten Halbserie doch noch ein gutes Ende. Doch vor dem ganzen Jubel hatte der Wettergott den Spielern ein anstrengendes Spiel abverlangt, denn durch den Regen war der Platz unwahrscheinlich tief und so wurde von den Akteuren alles abverlangt. Das bei diesen schweren Bedingungen spielerisch nichts zu erwarten war, ist wohl jedem Zuschauer schon vorher klar geworden. Und so entwickelte sich eine kampfbetonte Partie, welche auf beiden Seiten nicht viele Strafraumszenen bot.

Ein großer Schreck bot sich dem SCO allerdings schon in der 2. Minute, als Sae-Tiao nach einer Flanke zum Kopfball kam und SCO – Keeper Sascha Bähring ernsthaft eingreifen musste. Das war allerdings schon der einzige Höhepunkt in Hälfte eins. Die Veltener hatten insgesamt mehr von der ersten Halbzeit, kamen jedoch zu keiner gefährlichen Aktion. Dafür standen die Gäste in der Abwehr viel zu sicher.

Jedoch kamen die Ofenstädter wild entschlossen aus der Halbzeitpause. Druckvoll versuchte man nun, zu Torchancen zu kommen. In der 47. Minute verzog Berndt ganz knapp. Berndt war es auch, der in der 51. Minute für die nächste gefährliche Szene mit einem direkten Freistoß aus 16 Metern sorgte. Doch leider schoss der agile Stürmer den schon am Boden liegenden Kyritzer Keeper Zander an. Doch alle guten Dinge sind drei, wird sich Sebastian gedacht haben und so nutzte er zwei Minuten später einen Abpraller mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck zum 1:0. Die Veltener zogen sich nach der Führung nicht zurück und drückten auf das 2:0. Das hätte mehr Ruhe und Sicherheit gebracht, doch es wollte nicht fallen. Die Chance dazu hatte abermals Berndt, als er in der 61. Minute den Ball über Zander hinweg hob. Jedoch tanzte das Leder auf dem Tor. Die Gäste bemühten sich nun wieder stärker. Sie wollten unbedingt den Ausgleich erzielen. Die Spieler des SCO setzten jedoch einen unerbittlichen Kampf dagegen. Voller Leidenschaft und Entschlossenheit wurde um jeden Ball gekämpft. In der 68. Minute kam der Kyritzer Schmidt zum Schuss, doch Bähring konnte das Leder um den Pfosten lenken. Die letzten zehn Minuten waren für den SCO noch einmal ein Kraftakt, denn die Gäste kamen nun verstärkt. Beinahe wäre nach einem Konter des SCO das 2:0 geglückt, als Martin Singer auf Berndt flankte und der den Ball aus der Luft nahm. Leider traf er das Tor nicht. Den Gästen wäre in der Schlussminute doch noch fast der Ausgleich gelungen. Als Bähring schon geschlagen war, setzte Opitz seinen Schuss auf das verwaiste Veltener Tor Gott sei Dank zu hoch an und so war die große Möglichkeit dahin. Völlig erschöpft sehnten die Spieler den Schlusspfiff herbei, der in der 93. Minute dann auch endlich kam.

Nico Orlamünder sprach nach dem Spiel von einem „dreckigen Sieg“. Da hatte er nicht ganz unrecht. Jedoch gewinnt meist der Tüchtige und das waren die Veltener allemal. Der Sieg war am Ende nicht unverdient und Ausdruck einer klaren Leistungssteigerung gegenüber den letzten Wochen.

                                                                                                                      Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Bähring – Borchert, Sass, S. Brychcy (ab 85. Männel), Schülzke, M. Singer, Berndt, P. Orlamünder, N. Orlamünder, Köhler, Malinowski

 

 

Im Tal der Tränen endgültig angekommen

Landesliga Nord: 14. Spieltag FC 98 Hennigsdorf – SC Oberhavel Velten  4:1 (1:0)

Es bleibt dabei. Der SC Oberhavel Velten kann derzeit nicht mehr gewinnen. Nach dem Oberhavel – Derby musste die Mannschaft die vierte Niederlage in Folge hinnehmen und präsentierte sich dabei genauso, wie in den letzten Wochen.

Dabei hatten die Gäste vor 150 Zuschauern schon in der 6. Minute ein wenig Pech, als Stephan Sass in den Boden haute und dadurch Heilmann frei zum Schuss kam. Gegen diesen Hammer konnte SCO – Keeper Sascha Bähring nichts machen und so konnte der FC 98 frühzeitig jubeln. Die Gäste bemühten sich danach, das Spiel in den Griff zu bekommen, jedoch ging dabei erneut fast alles schief. Da auch dem FC 98 nicht viel einfiel, sahen die Zuschauer wieder einmal ein eher durchschnittliches Derby, was bei der Kälte nicht erwärmen konnte. Erst in der 35. Minute hatten die Gäste ihre erste ernsthafte Chance. Jedoch hatten sie dabei nicht nur ihre eigenen Schwächen zu bekämpfen, sondern mussten auch gegen den schwach leitenden Schiedsrichter Gerrit Glaß aus Schulzendorf ankämpfen. Beim Kopfballversuch von Berndt, wurde der Veltener Stürmer klar und deutlich gehalten und somit am Hochsteigen gehindert. Doch der Schiedsrichter, der deutlich den Hausherren wohl gesonnen war, pfiff nicht. Dennoch kam Daniel Winter noch zum Nachschuss, welcher leider an die Latte klatschte. Das war aber die einzige erwähnenswerte Szene des SCO.

Deutliche Worte prasselten in der Halbzeitpause auf die Veltener Spieler hernieder. Die kamen ihrerseits mit viel Mut aus der Kabine. Dabei gehörte dem SCO die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit ganz klar. Jetzt wurde endlich leidenschaftlich gekämpft. Doch die nun bessere Körpersprache, war das einzige, was positiv war. Der Druck nutzte nichts, weil die Flanken nicht ankamen bzw. die Pässe schlecht und teilweise schlampig gespielt wurden. Mitten in dieser Drangperiode liefen die Gäste in der 58. Minute in einen schnell vorgetragenen Konter des FC, den Toni Dietrich zum 2:0 abschließen konnte. Nach diesem Tor sahen die mitgereisten Veltener Fans dann wieder eine ohne Selbstbewusstsein spielende Gästemannschaft. Die Phrase, dass man Gegentore bekommt (wenn du die Seuche hast), die sonst nie ihr Ziel finden, traf in der 68. Minute genau zu. Denn da kassierten die Veltener ein unmögliches Freistoßtor. In Höhe der Mittellinie wollte Arndt eigentlich in den Strafraum flanken und traf dann zu seiner Überraschung ins Tor. 3:0 ! Zu allem Überfluss musste Veltens Keeper Sascha Bähring in der 76. Minute aus dem Spiel genommen werden, weil er nach einem Zusammenstoß mit Hein mit Kreislaufproblemen zu kämpfen hatte. Der alarmierte Notarzt konnte jedoch Entwarnung geben und so konnte Bähring mit der Mannschaft die Heimreise antreten. Für ihn kam Martin Schulz ins Spiel. Das 3:1, erzielt von Martin Singer in der 81. Minute entstand keineswegs aus einer herausgespielten Situation. Viel mehr bekam Singer den Ball zufällig vor die Füße und so konnte er verkürzen. Als die auf Konter ausgehenden Hennigsdorfer in der 83. Minute wieder mal ganz schnell durch waren, wusste sich Martin Schulz nicht anders zu helfen, als Toni Dietrich etwas unsanft zu bremsen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Heilmann ganz sicher.

Der Sieg der Hennigsdorfer ging auch in dieser Höhe in Ordnung. Sie waren wacher, kämpferisch besser und hatten gute spielerische Momente. Diese fehlten den Veltenern auch heute wieder und so kann man nur froh sein, dass in der kommenden Woche das letzte Spiel vor der Winterpause stattfindet.

                                                                                                                                                Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Bähring (ab 76. Schulz), Borchert (ab 32. D. Brychcy), Sass, Winter (ab 66. S. Brychcy), Schülzke, M. Singer, Berndt, P. Orlamünder, N. Orlamünder, Köhler, Malinowski

 

 

Autsch! Jetzt tut`s richtig weh!

Landesliga Nord: 13. Spieltag SC Oberhavel Velten – Schönower SV  2:3 (1:2)

Jetzt fängt es richtig an, weh zu tun. Den letzten Spielbericht titelte ich mit den Worten:“ Schlimmer geht’s nimmer“, doch das erwies sich als ein Irrtum. Denn am heutigen Tage ging es gegen den bis heute sieglosen Tabellenletzten aus Schönow doch noch schlimmer. Unter der Woche trat Trainer Wolfgang Müller zurück. Das schockte die Mannschaft doch sehr. Viele Fans waren gespannt, wie sich die Mannschaft nach diesem Rücktritt präsentieren wird. Man wurde endlos enttäuscht! Die Verunsicherung der Mannschaft war von Beginn an sichtbar und so zeigten sich die Gäste erst einmal offensiv und torgefährlich. Der SCO zeigte dabei besonders in der Abwehr unsagbare Schwächen. Sicher war das nicht nur dem Rücktritt von Müller geschuldet, sondern auch die deprimierende 0:4 Schlappe eine Woche zuvor in Templin. Doch wie leicht die Gäste die Viererkette des SCO ausspielen konnte, verwunderte sehr. Nachdem der SSV schon zweimal frei durch war, passierte Gleiches in der 15. Minute ein drittes Mal. Ein langer Pass in Höhe der Mittellinie auf Krukenberg stellte die gesamte SCO – Deckung bloß und so konnte er auf Paluch flanken, der das 1:0 für den SSV markierte. Wer nun auf eine Reaktion der Veltener wartete, wurde tief enttäuscht. Nach vorn ging einfach nichts. Jeder schob die Verantwortung auf den Nächsten. Kein einziger Spieler zeigte Selbstvertrauen und so sah es aus, als ob die Mannschaft zum ersten Mal zusammenspielt. Das Bemühen des Teams war durchaus vorhanden, doch spielerisch leistete man sich eine Offenbarung. In der 30. Minute ließ der Schönower Troni im Mittelfeld Sass alt aussehen und steuerte allein aufs Veltener Tor zu. Glück für den SCO, dass sein Schuss nur an den Pfosten klatschte.  Doch nur eine Minute später fiel das 2:0 für den SSV dann doch. Wieder wurde ein langer Pass in die Schnittstelle der SCO – Abwehr gespielt und wieder waren die Gäste frei durch. Diesmal ließ sich Krukenberg die Chance nicht entgehen. Die erste wirkliche Chance für Velten ließ lange auf sich warten. Martin Singer hatte sich über rechts durchgesetzt und schoss die Eingabe in den Strafraum. Doch die verpasste Denny Brychy und so rollte der Ball vor der Torlinie an Freund und Feind entlang. Zwei Minuten später schoss Sebastian Berndt nach einer Eingabe wuchtig an die Latte. Noch in der gleichen Minute kam dann aber Hoffnung auf, denn M. Singer verwertete eine Eingabe von D. Brychcy zum 1:2. Dennoch konnte der SCO seine Nervosität nicht ablegen. Bestes Beispiel war ein krasser Fehlpass von Benedikt Schäfer in der 39. Minute. Dabei hatte man Glück, dass Troni die Chance nicht nutzen konnte. Damit ging es mit einem aus Veltener Sicht schmeichelhaften 1:2 in die Pause.

Für die zweite Halbzeit machte Schönows Trainer Erben seinen Laden dicht und verordnete Konterspiel. So sah man in der zweiten Halbzeit meist 44 Beine in der Hälfte Schönows. Doch der SCO hatte weiterhin eine Bremse im Hintern und so stellte man sich sehr umständlich an. In der 55. Minute versuchte es Daniel Winter mit einem Schuss aus 35 Metern, um endlich mal eine Offensivaktion zum Abschluss zu bringen. Es brachte jedoch nichts, weil der Ball knapp am Tor vorbei ging. In der 64. Minute schoss M. Singer nach einem Eckball nur auf das Tornetz. Selbst gegen 10 Schönower (Bormann bekam in der 67. Minute die Ampelkarte) brachte der total harmlose SCO nichts zu Werke. Im Gegenteil! So schoss Troni in der 74. Minute nach einem Konter nur an die Latte. Statt des 3:1 für den SSV kam der SCO in der 78. Minute endlich zum Ausgleich. Nach einer Ecke von Sebastian Brychcy köpfte der sich mühende Kapitän M. Singer den Ball in die Maschen. Nun sollte auch die Führung her. Doch dazu kam es nicht, denn zwei Minuten nach dem Ausgleich, stellte sich der SCO erneut zu grün an. Einen Freistoß von der Mittellinie köpfte Troni zum 3:2 ein. Dabei sah die SCO – Abwehr erneut sehr schlecht aus. Danach passierte nichts mehr.

Die Gäste konnten ausgerechnet gegen den SCO ihren ersten Saisonsieg feiern. Dabei hatte der SCO kräftig mitgeholfen. Die Verunsicherung dürfte nach dieser Niederlage nicht weniger sein. Für das Selbstvertrauen vor dem anstehenden Derby gegen Hennigsdorf, war die dritte Niederlage in Folge mit Sicherheit nicht förderlich.

                                                                                                                                                  Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Bähring – Borchert, Sass (ab 46. Baron), Winter, S. Brychcy, D. Brychcy, M. Singer, Berndt, P. Orlamünder (ab 70. Schülzke), Schäfer, Malinowski

 

 

Schlimmer geht´s nimmer

Landesliga Nord: 12. Spieltag SC Victoria 1914 Templin – SC Oberhavel Velten  4:0 (1:0)

Nach einer desolaten Mannschaftsleistung kam der SC Oberhavel Velten beim Aufsteiger Templin richtig unter die Räder. Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Müller blieb nicht nur den Beweis einer Spitzenmannschaft schuldig, sondern auch der Landesligatauglichkeit.

Nach verhaltenem Beginn hatten die Templiner im Spiel der Veltener schnell eine Schwachstelle ausgemacht. So kam die Victoria zumeist über rechts. Dort wirbelte der überaus schnelle Holt und überlief des Öfteren die gesamte Veltener Abwehr. So auch in der 7. Minute. Die Eingabe von Holt erwischte Bathke und SCO – Keeper Martin Schulz konnte gerade noch so mit dem Fuß abwehren. Vier Minuten später musste Schulz erneut eine Glanzparade vollbringen, als Bathke allerdings aus einer klaren Abseitsposition auf das Veltener Tor schoss. Die Gäste zeigten sich ihrerseits wenig spielfreudig. Die lang geschlagenen Pässe auf Denny Brychcy und Sebastian Berndt verpufften und so hingen die Stürmer völlig in der Luft. Im Aufbauspiel vollbrachte der SCO eine ungewöhnlich hohe Anzahl an Fehlpässen und so hatten die Templiner leichtes Spiel. Erst in der 33. Minute hatte der SCO so etwas wie eine Chance, als Sebastian Brychcy aus 23 Metern aufs Tor schoss und SC – Keeper Günther nur abklatschen konnte. In der 39. Minute verpennte Schiedsrichterassistent Ingo Stolz erneut eine klare Abseitsposition von Bathke und der ließ sich diese Chance nicht entgehen. Auch wenn das Tor aus einem klaren Abseits erzielt wurde, war die Führung der Templiner zur Pause mehr als verdient.

Eigentlich hatten die mitgereisten Veltener Anhänger für die zweite Halbzeit eine Steigerung ihrer Mannschaft erwartet, doch sie wurden arg enttäuscht. Das Spiel der Gäste sah auch im zweiten Durchgang ziemlich lustlos aus und die Mannschaft wirkte, als ob sie tot war. Man tat zwar nun etwas mehr nach vorn, aber die Fehlerquote war immer noch erschreckend hoch. Mitten in dieser kleinen Druckperiode fiel dann das 2:0 für Victoria. Nach einem Konter über rechts gelangte das Leder zu Bathke, der freistehend auf den Veltener Kasten schoss. Schulz bekam den Ball zwar noch vor der Linie zu fassen, aber er konnte das Leder nicht mehr festhalten und so trudelte der Ball ins Tor. Auf eine Gegenreaktion der Gäste wartete man umsonst. Die ergaben sich fast ihrem Schicksal. Auch beim 3:0in der 70. Minute, erneut durch Bathke, schauten die Veltener nur interessiert zu. So einfach hatte Bathke wohl nie zuvor Tore schießen können. Leid tun konnte einem dabei nur Martin Schulz, der von seiner Abwehr so ziemlich allein gelassen wurde. Kurz nach dem 3:0 kam der SCO in der 71. Minute (!!!) zu seinem zweiten Torschuss. Berndt zog aus 30 Meter ab und Günther hatte den Ball erst im Nachfassen sicher. Schließlich musste der SCO auch noch das 0:4 hinnehmen. Erneut machte sich Holt über rechts auf und davon, flankte auf den freistehenden M. Bock und der sagte Dankeschön. Die Gäste sehnten nun den Schlusspfiff herbei. Die Schmach war wohl auch ihnen zu groß, hatte man doch soeben das schlechteste Spiel der Saison absolviert.

Nach dem Spiel rieben sich die Templiner verwundert die Augen. Die hatten nämlich einen starken SC Oberhavel Velten erwartet, der mit Mann und Maus fighten wird. Und so bekamen das die Offiziellen des SCO auch gesagt: „ Ihr habt ja völlig enttäuscht“, sagte ein alter Templiner Anhänger. Recht hatte er. Auch wenn mit Martin Singer und Stefan Schülzke zwei ganz wichtige Spieler fehlten, darf man sich so nicht präsentieren.

                                                                                                                            Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Schulz – Borchert, Sass (ab 60. J. Singer), Winter, S. Brychcy (ab 80. Kositz), D. Brychcy, Berndt. P. Orlamünder, N. Orlamünder, Schäfer, Albrecht

 

 

Grippekranken im Achtelfinale

Landespokal: 3. Runde SC Oberhavel Velten – FC Freya Marienwerder  1:0 (0:0)

Durch ein Tor in der 90. Minute von Denny Brychcy stehen die Landesligafußballer des SC Oberhavel Velten im Achtelfinale des Landespokals.

Unter der Woche machten sich die beiden Trainer Wolfgang Müller und Hartmut Berndt einen dicken Kopf, denn der Großteil der Mannschaft lag mit Grippe im Bett. So fiel das Training am Dienstag und Donnerstag aus. Nur am Freitag wurde trainiert und das mit fünf Spielern. Am Freitagabend bekam Müller die Nachricht von Stefan Schülzke und Nico Orlamünder, dass sie auf keinen Fall spielen können. So lief heute eine Mannschaft auf, die es dieser Zusammensetzung kaum noch einmal geben dürfte. Kapitän Martin Singer, Nico Orlamünder, Stefan Schülzke, Sebastian Berndt und Stephan Sass sowieso und mit Jochen Malinowski und Sebastian Brychcy liefen zwei Spieler auf, die bis gestern Abend noch im Bett lagen, sich aber für das Team opferten. Oldie Sören Albrecht, der eigentlich schon seine Karriere beendet hatte musste dadurch von Beginn an spielen und Torhüter Sascha Bähring fand sich in der Aufstellung als Stürmer wieder! Keiner hatte je gedacht, dass man mit dieser Mannschaft gegen Freya weiterkommt. Jedoch hatte der SCO Glück, dass auch der Gegner nicht mit voller Kapelle auflaufen konnte und an diesem Tage erschreckend schwach spielte. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine ganz schwache Partie, in der der SCO erstaunlicherweise die bessere Mannschaft war und leichte optische Vorteile hatte. Malinowski hätte den SCO bereits in der 2. Minute in Führung schießen können, doch er verzog seinen Schuss nur knapp. In der 19. Minute hätte sich Bähring ein Denkmal setzen können, als er von S. Brychcy hervorragend in Szene gesetzt wurde, den Ball aber hoch über das Tor bugsierte. Nach einer halben Stunde zwang S. Brychcy bei einem Freistoß FC – Torhüter Pospieszny zu einer Glanzparade. So hatte Freya Glück, dass es bis dahin nur 0:0 stand. Glück hatte aber auch der SCO, als in der 45. Minute Tegge frei durch war, seinen Schuss jedoch neben das Tor setzte. Torlos ging es in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel hatte der SCO nun noch mehr vom Spiel. Zwar lief angesichts der vielen Ausfälle nicht viel zusammen, doch Veltens Kampfgeist stimmte und der Wille, trotz aller Widrigkeiten eine Runde weiterzukommen, war stets erkennbar. So hatte der SCO auch weiterhin ein Plus an Möglichkeiten. In der 63. Minute entpuppte sich eine Flanke von Bähring als Torschuss und so konnte Freyas Torhüter gerade noch so den Ball über die Latte lenken. Da Sebastian Brychcy nun am Ende seiner kranken Kräfte war, Sascha Bähring dem Tempo Tribut zahlen musste und sich Jan Singer auch noch verletzte, musste Trainer Müller auf drei blutjunge Spieler aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen, welche zuvor schon 90 Minuten gespielt hatten. So kamen Marian Baron, Thorben Schöffel und Tom Sander ins Spiel. Einen Leistungsabfall gab es deswegen jedoch nicht, denn alle drei zeigten Einsatz. Vor allem Baron brachte noch einmal viel Schwung in das Veltener Angriffsspiel. Hinten hatte der SCO kaum etwas zu befürchten. Die von Albrecht bestens organisierte Viererkette funktionierte ohne Fehl und Tadel. In der 73. Minute lenkte FC – Keeper Pospieszny einen Schuss von D. Brychcy, der unentwegt ackerte, zur Ecke. Als sich alle schon mit der Verlängerung abgefunden hatten, schlug der SCO in der letzten Spielminute erbarmungslos zu. Baron setzte sich dabei auf der linken Seite sehr gut durch, sah den freistehenden D. Brychcy und passte genau auf ihn. Der Rest war für unseren „Langen“ nur noch Formsache.

Eine arg dezimierte Veltener Truppe hatte das Unmögliche geschafft. Das der Sieg am Ende hochverdient war, bleibt ohne Zweifel. Am Ende war es ein Sieg des unbedingten Willens. Klasse, Jungs!

                                                                                                                                                   Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Schulz – Borchert, Winter, Albrecht, S. Brychcy (ab 62. Schöffel), J. Singer (ab 69. Sander), D. Brychcy, Bähring (ab 69. Baron), P. Orlamünder, Schäfer, Malinowski

 

 

Tabellenführung an Werder abgegeben

Landesliga Nord: 11. Spieltag SC Oberhavel Velten – Werderaner FC Viktoria  2:3 (1:0)

Der SC Oberhavel Velten ist nicht mehr Tabellenführer. Nach einer unglücklichen 2:3 Niederlage gegen Mitkonkurrent Werder im Spitzenspiel des 11. Spieltages, rutschte der SCO auf Platz zwei.

Das Spiel begann für Velten nach Maaß. Eine Freistoßflanke von Sebastian Brychcy köpfte Sebastian Berndt mit dem Hinterkopf zum frühen 1:0 in die Maschen. Der SCO ließ danach die Gäste etwas kommen und versuchte, aus der Defensiver heraus mit schnellen Gegenangriffen zu antworten. Dies gelang in der ersten Halbzeit sehr gut. So entwickelte sich ein rassiges Spitzenspiel, was für die 134 Zuschauer sehr unterhaltsam war. Die Veltener standen gut im Raum und konnten damit verhindern, dass Werder zu Chancen kam. Die hatte jedoch der SCO, der mehrmals gefährlich auf das Werder – Tor stürmte. In der 26. Minute schoss S. Brychcy nur knapp am Kasten vorbei. Vier Minuten später spielte S. Brychcy einen super Pass auf Stefan Schülzke in die Tiefe. Doch anstatt zum freien Mitspieler zu spielen, schoss Schülzke unplatziert und so rollte der Ball knapp neben den Pfosten. Velten setzte immer wieder Nadelstiche mit den schnellen und überfallartigen Angriffen. So hatten die Gäste in der 39. Minute großes Glück, als Schultz einen Schuss von Jochen Malinowski noch vor der Linie klären konnte. Drei Minuten vor der Halbzeitpause hatte Berndt nach schönem Zuspiel von Daniel Winter die Chance zum 2:0, doch sein Schuss wurde noch an das Außennetz abgefälscht. So konnten die Gäste froh sein, dass der SCO zur Pause nur mit 1:0 führten.

Nach der Pause wurde der Druck der Werderaner immer größer. Die drängten nun auf den Ausgleich. Der kam dann auch in Form eines Elfmeters. Winter erwischte den durchbrechenden Koschan im Strafraum nur noch an den Füßen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Lukas sicher. Und die Gäste drückten weiter, gegen die vielen Grippe geschwächten Veltener, die ihrerseits allmählich die Kräfte verloren. Doch die Veltener kämpften und ließen auch weiterhin nicht viel zu. Allerdings musste S. Brychcy in der 70. Minute bei einem Schuss von Koschan auf der Linie klären. In der 72. Minute kam auf der anderen Seite Malinowski frei zum Schuss, doch Viktoria – Keeper Bethke hielt stark. Drei Minuten später hatte „Malle“ die nächste Gelegenheit, nachdem Malte Borchert auf ihn flankte, doch wieder war Bethke zur Stelle. In der 78. Minute hatte Werder dann das Spiel gedreht. Dabei ließ die SCO – Deckung Seyfarth ziemlich allein und der bedankte sich mit dem 2:1 für die Gäste. Das wurmte den SCO und so nahm man noch einmal alle Kraft zusammen. Jetzt begann ein wahrer Sturmlauf des SCO. Der wurde durch das Tor von S. Brychcy in der 83. Minute auch belohnt. In den letzten Minuten der Partie wollten beide Teams den Sieg und so ging es hin und her. Zwei Minuten nach dem 2:2 traf Martin Singer zum vermeintlichen 3:2 für den SCO, doch der Linienrichter wollte zuvor eine Abseitsstellung des Veltener Kapitäns gesehen haben und so war der Jubel für die Katz. Kurz nach seinem „Abseitstor“ flog M. Singer mit der Ampelkarte wegen einer Unsportlichkeit vom Platz. Statt des 3:2 für die Ofenstädter musste der SCO in der 90. Minute das bittere 3:2 für Werder hinnehmen. Alex ließ vor dem Veltener Strafraum zwei Veltener stehen, passte in den Rückraum, wo Michalske den Ball über die Linie stocherte. In den drei Minuten der Nachspielzeit passierte dann nichts mehr.

Sicher wäre ein Remis gerechter gewesen, doch wer hat im Fußball schon Gerechtigkeit erfahren. Die Jungs von Trainer Wolfgang Müller brauchen sich keine Vorwürfe zu machen, denn sie hatten alles gegeben.

                                                                                                                            Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Schulz – Borchert, Sass, Winter, S. Brychcy, Schülzke, M. Singer, Berndt, P. Orlamünder (ab 82. D. Brychcy), Schäfer, Malinowski)

 

 

Rasante zweite Halbzeit

Landesliga Nord:10. Spieltag Fortuna Babelsberg – SC Oberhavel Velten  3:3 (0:0)

Die erste Halbzeit dieses Spiels ist schnell erzählt, denn viel los war in der Newtonstraße in den ersten 45 Minuten wirklich nicht. Die ersatzgeschwächten Filmstädter zogen eine defensive Grundhaltung vor und so war der SCO spielbestimmend. Die Gäste hätten bereits in der 10. Minute in Führung gehen müssen. Der Babelsberger Geißler spielte einen haarsträubenden Fehlpass zu Jochen Malinowski in den Strafraum. Malinowski schoss jedoch den Ball rechts am Tor vorbei. Eine Tausendprozentige Chance. Die im Angriff in der ersten Halbzeit völlig harmlosen Gastgeber kamen in der 23. Minute durch einen Schuss von Richter erstmals zu einer einigermaßen ordentlichen Offensivaktion. In der 39. Minute bekam der SCO erneut ein Geschenk von Fortuna, doch erneut nahm es nicht an. Nach einem Einwurf schlug ein Babelsberger über den Ball und so kam Sebastian Berndt fünf Meter vor dem Babelsberger Kasten an den Ball. Doch er traf völlig freistehend den Ball nicht richtig und so war die nächste Großchance hinüber. Das war schon alles, was in der ersten Halbzeit so los war. Die Veltener konnten ihre Überlegenheit nicht nutzen, weil nach vorn einfach zu wenig Bewegung vorhanden war.

Trainer Wolfgang Müller warnte sein Team in der Halbzeitpause, bei Konterangriffen der Babelsberger vorsichtig zu sein. Doch dies schien seine Truppe überhört zu haben. In der 50. Minute führte nämlich einer dieser Konter zur überraschenden Führung für die Fortunen. Doch zuvor ließ Berndt bei seinem Kopfball, den Fortuna – Keeper Witte gerade noch so mit dem Fuß abwehrte, erneut einen Riesen aus. Aus dieser Aktion entwickelte sich der schon erwähnte Konter. Richter rannte auf der linken Seite Malte Borchert auf und davon, passte auf Doberitz, der völlig frei die Kugel einschob. Und es sollte für die Gäste noch dicker kommen. Fünf Minuten später konnte Richter nach einem Konter gar das 2:0 erzielen. Der Spielverlauf war damit völlig auf dem Kopf gestellt und die Gäste schienen mausetot. Doch denkste! Der SCO bewies Moral und gab alles. In der 58. Minute setzte sich Berndt auf der rechten Seite energisch durch, flankte auf Martin Singer und der ließ sich nicht zweimal bitten. Drei Minuten später führte ein herrlicher Pass von Sebastian Brychcy zum Ausgleich durch Malinowski. Innerhalb von sechs Minuten hatte Velten aus dem 0:2 Rückstand ein 2:2 gemacht und spielte dabei sehr guten Fußball. Und sie ließen in ihrem Willen nicht nach! Der wurde in der 77. Minute belohnt. Eine Flanke von M. Singer verwertete der gerade eingewechselte Denny Brychcy zur hoch verdienten Führung für die Gäste. Jetzt war das Ergebnis wieder in rechten Bahnen gelenkt. Doch in der 81. Minute vergaß man den agilen Doberitz erneut, als ihn Richter mit einer maßgerechten Flanke bediente und der alleinstehend per Kopf zum 3:3 vollendete. Velten hatte es nun eilig, denn mit diesem einen Punkt wollte man sich nicht zufrieden geben. Doch mehr als ein Freistoß von M. Singer, den Witte in der 92. Minute über die Latte faustete, kam nicht mehr heraus.

Die Babelsberger holten damit einen sehr glücklichen Punktgewinn. Der SCO, der spielerisch und kämpferisch durchaus zu gefallen wusste, scheiterte allein an der schlechten Chancenverwertung.

                                                                                                                                                  Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Schulz – Borchert (ab 72. D. Brychcy), Sass, Winter, S. Brychcy, M. Singer, Berndt (ab 80. J. Singer), P. Orlamünder, N. Orlamünder, Schäfer, Malinowski

 

 

Überzeugender Sieg im Spitzenspiel

Landesliga Nord: 9. Spieltag SC Oberhavel Velten – SV Victoria Seelow  3:1 (1:0)

Man stelle sich vor: Velten ist Spitzenreiter, spielt gegen den Tabellendritten ein Spitzenspiel und keiner geht hin. So geschehen beim heutigen Spiel, wo nur 78 zahlende Zuschauer die Spitzenpartie sehen wollten. Alle die nicht kamen, verpassten eine überzeugende zweite Halbzeit des Spitzenreiters Velten und einen völlig verdienten Sieg.

Man merkte den beiden Teams in den ersten Minuten an, dass gegenseitiger Respekt vorhanden war. So plätscherte das Spiel zunächst vor sich hin, wobei die Gäste etwas mehr vom Spiel hatten. Keiner wollte den ersten Fehler machen. Doch in der 14. Minute traute sich der Seelower Schubert, endlich einmal auf das Tor zu schießen. Jedoch hatte SCO – Keeper Martin Schulz damit absolut keine Probleme. Im Gegenzug musste SV – Schlussmann Ewest bei einem Freistoß von Sebastian Brychcy schon ordentlicher zupacken als sein Gegenüber zuvor. Der erste Fehler passierte aber den Gästen. Nach einem dicken Abwehrschnitzer leitete Jochen Malinowski den Ball auf den freistehenden Stefan Schülzke weiter, den Ball ins Netz einköpfte. So etwas nennt man optimale Chancenauswertung!. Velten hatte in der Schlussphase der ersten Halbzeit zwei weitere Möglichkeiten. In der 42. Minute schoss Sebastian Berndt per Direktabnahme nach Freistoßflanke von Daniel Winter knapp neben das Tor. Drei Minuten später köpfte Berndt nach Flanke von „Malle“ Malinowski seinen Gegenspieler an.

Nach dem Seitenwechsel war von Respekt der Veltener gegenüber Seelow dann nichts mehr zu sehen. Der SCO hatte schnell gemerkt, dass der Tabellendritte nicht überzeugend auftrat und das hier weitaus mehr drin war. Und so waren die Ofenstädter in der zweiten Halbzeit viel präsenter. Dazu gesellte sich Kampfbereitschaft. In der 58. Minute vergab „Willi“ Schülzke nach einem Rückpass von Berndt noch, doch in der 62. Minute sollte es erneut im Seelower Kasten einschlagen. Nach einer schönen Kombination von Malinowski und Martin Singer, gelangte der Ball zum freistehenden Berndt, der mit dem 2:0 Danke sagte. Kurz zuvor hatte Berndt schon einen „Riesen“ vergeben. Drei Minuten nach dem 2:0 kam Malinowski nach Pass von Schülzke frei zum Schuss, schob den Ball aber neben das Tor. Die im Angriff doch sehr harmlosen Gäste, die nie wie eine Spitzenmannschaft spielten, meldeten sich mit einem harmlosen Kopfball von Schubert erst wieder in der 70. Minute. Als sich in der 74. Minute auf der linken Seite S. Brychcy gut durchsetzte, wurde er nach Ansicht des Schiedsrichters von Zygielewicz im Strafraum gefoult und so gab es Strafstoß. Den verwandelte „Willi“ Schülzke souverän zum 3:0. Damit war die Entscheidung gefallen, auch wenn die Gäste in der 83. Minute durch Schilling nach guter Vorarbeit von Jankowski zum Ehrentreffer kamen. Der gab den Gästen noch einmal einen Ruck. Doch nachdem ein Seelower eine Minute später seinen Kopfball nur an die Latte setzte, war es mit den Seelowern vorbei. Stattdessen hatte Schülzke in der 88. Minute nach Rückpass von Malinowski gar das 4:1 auf dem Fuß.

Velten verdiente sich den Sieg mit einer engagierten Mannschaftsleistung und einer spielerischen Steigerung im zweiten Abschnitt. Die Seelower vermochten es in keiner Phase des Spiels, am Thron des Tabellenführers zu rütteln. Prima Jungs! Macht weiter so!

                                                                                                                                                    Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Schulz – Borchert, Winter, S. Brychcy, Schülzke, M. Singer, Berndt (ab 79. D. Brychcy), P. Orlamünder, N. Orlamünder, Schäfer, Malinowski (ab 90. Schmidt)

 

 

Velten ist wieder Tabellenführer

Landesliga Nord: 8. Spieltag 1. FV Stahl Finow – SC Oberhavel Velten  0:2 (0:1)

Angestachelt durch das 1:1 des bisherigen Tabellenführers Seelow gegen Bernau am gestrigen Abend, wollten die Jungs von Trainer Wolfgang Müller mit einem Sieg unbedingt wieder an die Tabellenspitze der Landesliga Nord. Dies gelang am Ende und so war die Freude darüber nach dem Spiel riesengroß.

Allerdings wurde es für die Gäste das erwartet schwere Auswärtsspiel. In Finow tat sich der SCO schon immer sehr schwer. Jedoch sah das in der ersten Halbzeit ganz anders aus, denn der SCO bestimmte das Spiel klar und hatte keinerlei Schwierigkeiten. Dabei kam dem SCO das frühe Führungstor durch Sebastian Berndt in der 8. Minute sehr entgegen. Martin Singer hatte im Mittelfeld energisch nachgesetzt und sich den Ball erkämpft. Dieser kam über Umwegen zu Berndt, der den Ball über die Linie drückte. Sechs Minuten später stand plötzlich Jochen Malinowski frei vorm Tor, doch anstatt zu schießen, schwenkte er mit den Ball nach innen und so war die Chance vertan. Die äußerst schwachen Gastgeber versuchten, den Gästen mit Härte beizukommen. Schiedsrichter Jörg Oestreich verstand es in dieser Phase nicht, dem mit passenden Antworten zu begegnen. Er hatte Glück, dass das Spiel im Rahmen blieb. Erstmals so richtig gefährlich kam Finow in der 23. Minute durch einen Schuss von Röske zur Geltung. Röske war es auch, der nach einer Ecke SCO – Keeper Martin Schulz prüfte. Ohne sich ein Bein rauszureißen, hatte der SCO das Spiel weiterhin im Griff. Nach Flanke von Nico Orlamünder, kam „Malle“ in der 33. Minute frei zum Kopfball, doch FV – Keeper Jürgens rettete mit einer tollen Parade. Zwei Minuten später konnte er einen Freistoß von Berndt nur mit dem Fuß abwehren. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff klatschte der Ball an den Pfosten, nachdem Berndt nach einer Freistoßflanke von „Willi“ Schülzke zum Kopfball hochstieg. So hatte der SCO ein klares Chancenplus, ohne dabei den Sack zuzumachen.

Nach dem Wechsel kamen die Finower etwas besser aus der Kabine. Allerdings half ihnen dabei das Spiel des SCO dabei, der nun nicht mehr so zielstrebig nach vorn spielte und auch spielerisch nachließ. Anstatt in Ruhe weiter Fußball zu spielen, verzettelte man sich nun in viele Zweikämpfe und hatte nun eine hohe Fehlerquote im Aufbauspiel. Doch Velten brauchte nichts zu befürchten, denn die Finower stellten sich viel zu umständlich und harmlos an. Jedoch musste Schulz in der 60. Minute bei einem Schuss von Röske sein ganzes Können aufbieten. Ansonsten stand die Veltener Abwehr tadellos und hatte keine großen Probleme. Die Gäste hatten erst wieder in der 71. Minute eine klare Chance, doch Martin Singer konnte den Ball nicht aus 5 Metern am Finower Torwart vorbeibringen. Zwei Minuten später schoss Malinowski knapp am Kasten vorbei. Velten wurde nun, angesichts der knappen Führung immer nervöser und hatte in der 84. Minute Glück, als ein Kopfball von Jahn knapp am Kasten vorbeisegelte. Die Finower öffneten ihre Abwehr nun immer mehr, wodurch sich dem SCO Räume boten. Der eingewechselte Denny Brychcy nutzte seinen Spielraum in der Schlussminute zum 2:0, nachdem er von Daniel Winter super bedient wurde.

Trotz des verdienten Auswärtserfolges muss man nüchtern feststellen, dass es am Ende gegen schwache Gastgeber nur ein glanzloser Sieg war, wie Co – Trainer Hartmut Berndt nach dem Spiel resümierte.

In der nächsten Woche steigt nun in Velten ein Spitzenspiel, denn mit Seelow stellt sich der derzeitige Dritte der Landesliga vor.

                                                                                                                                                 Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Schulz – Borchert (ab 61. Winter), Sass, J. Singer (ab 74. S. Brychcy), Schülzke, M. Singer (ab 76. D. Brychcy), Berndt, P. Orlamünder, N. Orlamünder, Schäfer, Malinowski

 

 

 

Mannschaft gab passende Antwort

Fußball – Landespokal: 2. Runde MSV Rüdersdorf – SC Oberhavel Velten  0:2 (0:0)

Der SC Oberhavel Velten steht durch den nicht unbedingt zu erwartenden 2:0 Sieg beim MSV Rüdersdorf in der dritten Runde des Fußball – Landespokals. Damit gab die Mannschaft auf die rege Kritik auf den Internetseiten des SCO die passende Antwort.

Von Beginn an waren die ersatzgeschwächten Gäste hellwach. Nach einer kurzen anfänglichen Überlegenheit des MSV fand der SCO immer besser ins Spiel. Dabei zeigte die Mannschaft die zuletzt vermisste spielerische Sicherheit. Aus der Abwehr heraus, wurde über das Mittelfeld gut kombiniert, wenngleich auch nicht alles klappte. Doch der Ball lief gut in den eigenen Reihen und so hatte man in der 18. Minute auch die erste Möglichkeit des Spiels. Nach Flanke von Sebastian Berndt von links, kam Jochen Malinowski frei zum Kopfball, konnten diesen jedoch nicht gut platzieren und so hielt MSV – Keeper Schroedter den Ball. Auf der anderen Seite konnte SCO – Schlussmann Martin Schulz einen Schuss von Vlach sicher halten. Der SCO griff den Gastgeber immerzu sehr früh an, zeigte sich zweikampfstark und verschob gut. Das führte dazu, dass der SCO in den letzten 15 Minuten klar Oberwasser bekam. Mit diesem Vorteil kamen auch die Chancen. So hielt Schroedter in der 42. Minute einen Schuss von „Malle“. In der 44. Minute kam Martin Singer nach Freistoßflanke von Stefan Schülzke zum Kopfball. Doch anstatt ins lange Eck zu köpfen, setzte er seinen Kopfball auf das kurze Eck und zielte knapp vorbei. In der Schlussminute der ersten Halbzeit brannte im MSV – Strafraum nach einem Freistoß richtig die Luft. Bei dem Gewühl kam M. Singer zum Abschluss, doch sein Ball wurde von einem MSV – Spieler von der Linie geschlagen. So kamen die Rüdersdorfer mit einem recht glücklichen 0:0 in die Pause.

Bemerkenswert war die Tatsache, dass der SCO auch im zweiten Abschnitt mit viel Tatendrang aus der Kabine kam und weiterhin das Spiel diktierte. Die spielerische Sicherheit und die gute Raumaufteilung wurden in der 51. Minute dann auch zahlenmäßig belohnt. Mit einem tollen Pass spielte Malinowski „Willi“ Schülzke frei, der aufs Tor marschierte, den MSV – Keeper noch ausspielte und den Ball in das leere Tor schob. Eine feine Leistung von beiden! Zwei Minuten später hätte Denny Brychcy alles schon klar machen können, als sich „Benne“ Schäfer auf der linken Seite gut durchsetzte und dann auf Brychcy flankte. Doch sein Kopfball ging knapp am Tor vorbei. Die Rüdersdorfer kamen nun mehr oder weniger druckvoller und drängten auf den Ausgleich. Velten kam in dieser Phase kaum noch zu Entlastungsangriffe. Doch Gefahr brachte das alles nicht für die Gäste. Im Gegenteil! Velten, nun mit viel mehr Platz, kam in der 64. Minute zur nächsten Möglichkeit, als Malinowski allein auf Schroedter zulief, den Ball aber nicht an ihm vorbeibrachte. Der SCO konnte sich nun wieder vom Druck der Hausherren befreien. Nico Schmidt hätte in der 69. Minute der große Held werden können, wenn er anstatt abzuspielen, selbst geschossen hätte. Das tat dann aber eine Minute später Schülzke, der aus 22 Metern abschoss und dabei Glück hatte, dass der Ball unhaltbar von einem Rüdersdorfer abgefälscht wurde. Diese 2:0 ließen sich die Gäste dann nicht mehr nehmen, wenngleich Rüdersdorf noch einmal alles versuchte.

Die Veltener haben mit dieser guten Leistung bewiesen, dass sie eine Spitzenmannschaft sind. Leider hat niemand vom Fan – Club dieses schöne Spiel unserer Elf gesehen!

                                                                                                                                                 Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Schulz – Borchert, Sass (84. Gelb/Rot), S. Brychcy, Schülzke, D. Brychcy, M. Singer, Berndt (ab 62. Schmidt), P. Orlamünder, Schäfer, Malinowski (ab 81. Steinmetzer)

 

 

Platz an der Sonne ist futsch

Landesliga Nord: 7. Spieltag SC Oberhavel Velten – SV Schwarz Rot Neustadt  1:1 (0:1)

Dem SC Oberhavel Velten schien die Höhenluft, welche man eine Woche genießen konnte, nicht gut getan zu haben, denn nach einem äußerst glücklichen 1:1 über Brandenburgliga – Absteiger Neustadt rutschte man nun auf Platz zwei ab.

So richtig schienen die Veltener, die Daniel Winter ersetzen mussten, noch gar nicht auf dem Platz, da stand es schon 1:0 für die Gäste. In der 3. Minute ließ Haack auf der rechten Außenbahn gleich drei Veltener stehen, flankte und der freistehende Preuß zog das Leder volley ab. Ein sehenswerter Treffer! Velten, davon kurzzeitig geschockt, marschierte in den weiteren Minuten. In der 11. Minute kam Martin Singer nach einer Freistoßflanke von Sebastian Brychcy zum Kopfball, welcher knapp über das Tor segelte. Zwei Minuten später verpasste Sebastian Berndt eine Eingabe von Jochen Malinowski. Der SCO war nun optisch überlegen. Doch spielerische Akzente konnte der bisherige Tabellenführer nicht setzen. Nach vorn ging überhaupt nichts, weil die Fehlerquote ungemein hoch war. Ständig wurde der Ball wieder verloren und so hatte man bis zum Halbzeitpfiff keine einzige Chance mehr.

Nach dem Seitenwechsel investierte der SCO mehr in das Spiel, doch die Torgefahr lief weiterhin gen null. In der 57. Minute traf Berndt nach einer Flanke von M. Singer nur das Außennetz. Das gleiche Pech ereilte Berndt bei seinem Freistoß in der 64. Minute aus 18 Metern Entfernung. Die Gäste, die in der Abwehr einen guten Eindruck hinterließen und spielerisch lange nicht so schlecht waren, wie es der derzeitige Tabellenstand aussagt, kamen durch Göbels Direktschuss nach einer Ecke in der 72. Minute fast zum 2:0. Zwei Minuten vorher hatte der SCO seine größte Chance des Spiels, als M. Singer nach einem Freistoß von S. Brychcy nur die Latte traf. In den letzten Minuten riskierte der SCO nochmal alles. Allein am spielerisch schwachen Niveau scheiterte Velten jedoch. Der eingewechselte Denny Brychcy kam in der 80. Minute zum Kopfball, der jedoch auf dem Tornetz landete. Co – Trainer Hartmut Berndt orakelte auf der Trainerbank: „ Wir schießen unsere Tore in der vorletzten und letzten Minute. Nun ja, so ist es dann doch nicht geschehen, aber mit der letzten Minute hatte er kein Unrecht. Denn in der zweiten Minute der Nachspielzeit köpfte der Neustädter Sperberg einen von Jan Singer getretenen Freistoß unglücklich ins eigene Tor. Sekunden später pfiff Schiedsrichter Oestreich das Spiel ab.

Die Neustädter waren am Boden zerstört, brauchen sie doch jeden Punkt. Aber irgendwie scheinen sie im Moment die Seuche zu haben. Der SCO konnte sich über den einen Punkt aber auch nicht freuen, denn nach einer mageren Leistung kann man keinen Anspruch auf die Tabellenspitze haben.

                                                                                                                                                    Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Schulz – Borchert, Sass, S. Brychcy (ab 70. D. Brychcy), J. Singer, Schülzke, M. Singer, Berndt, N. Orlamünder (ab 90. P. Orlamünder), Schäfer, Malinowski

 

 

Lang ist´s her: Tabellenführung

Landesliga Nord: 6. Spieltag SC Oberhavel Velten – Potsdamer Kickers 94  3:1 (1:1)

Mit einem verdienten 3:1 Erfolg über Neuling Potsdamer Kickers übernahm der SC Oberhavel Velten die Tabellenführung in der Landesliga Nord.

Die erste Chance des Spiels hatten die Gäste. In der 5. Minute flankte Krüger gefährlich in den Strafraum und Heeren scheiterte mit seinem Schuss nur knapp. Auch in der weiteren Spielzeit musste der SCO immer aufmerksam sein, denn die Gäste spielten sehr ordentlich mit und waren gerade bei Standards höchst gefährlich. Da aber auch der SCO die Offensive suchte, war dieses Landesligaspiel ansehnlich. In der 11. Minute hatten die Potsdamer großes Glück, als Sebastian Berndt nach einer Flanke von Daniel Winter nur an die Latte köpfte. Doch in der 16. Minute trafen die Veltener dann doch. Winter spielte ein Zuckerpässchen in die Nahtstelle der Potsdamer Abwehr auf Jochen „Malle“ Malinowski und der netzte überlegt zum 1:0 ein. Acht Minuten später wurde ein Schuss von Berndt gerade noch zur Ecke gelenkt. Der Veltener Stürmer hatte in der 27. Minute noch einmal Pech, als sein Kopfball von einem Potsdamer vor der Linie geklärt wurde. Die Gefährlichkeit bei Standartsituationen stellten die Kickers in der 35. Minute unter Beweis. Eine lange Freistoßflanke köpfte Retzlaff zum nicht unverdienten 1:1 in die Maschen. Doch davon ließ sich der SCO kaum beeindrucken. Die Veltener wollten die Führung zurück erobern und Stefan Schülzke hatte in der 41. Minute dazu auch die Gelegenheit, doch er fand in Kickers – Keeper Schneider seinen Meister. Aber auch die gut spielenden Gäste hätten in Führung gehen können, denn Ullmann schoss in der 43. Minute freistehend am SCO – Tor vorbei.

Für die Veltener begann die zweite Halbzeit wie geschmiert. Jan Singer packte in der 48. Minute aus 16 Metern seinen Hammer aus und traf genau in den Winkel. Leider wurde die Partie in der zweiten Halbzeit dann schwächer. Torraumszenen blieben zunächst aus, weil sich beide Teams schon im Mittelfeld bekämpften und beide Abwehrreihen gut standen. Die Ofenstädter waren dabei optisch überlegen, doch erst in der 64. Minute kam erst wieder ein Schuss Richtung Potsdamer Tor. Martin Singer verzog knapp. Drei Minuten danach kam auf der anderen Seite Geipel zu einem Kopfball, der ebenfalls knapp sein Ziel verfehlte. Der SCO vergaß in der Folgezeit, den Sack zuzumachen, Potsdam hingegen fiel auch nicht so viel ein. Die Schlussphase wurde dann noch einmal etwas reger und so verfehlte Berndt in der 84. Minute bei seinem Kopfball knapp das Tor. Drei Minuten vor dem Ende bekam Velten einen Freistoß zugesprochen. Sebastian Brychcy schnappte sich den Ball und haute den Ball aus 17 Metern platziert zur Entscheidung in die Maschen. Bis zum Schlusspfiff des nicht unumstrittenen Schiedsrichtergespanns, passierte nichts mehr.

Durch das gleichzeitige 1:1 Unentschieden zwischen Seelow und Rathenow katapultierte sich Velten an die Tabellenspitze. Am kommenden Samstag ist der Tabellenvorletzte Neustadt in Velten zu Gast. Mit einem erneuten Sieg kann man den heutigen Erfolg veredeln.

                                                                                                                                                 Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Schulz – Borchert, Winter, J. Singer, Schülzke, M. Singer (ab 86. D. Brychcy), Berndt (ab 90. Schmidt), P. Orlamünder (ab 71. S. Brychcy), N. Orlamünder, Schäfer, Malinowski

 

 

 

Veltener Männer mit erneutem Finale furioso

Landesliga Nord: 5. Spieltag FSV Bernau – SC Oberhavel Velten  1:2 (1:0)

Sch…. egal, Hauptsache drei Punkte! Über das Wie unterhält sich morgen niemand mehr. So und nicht anders muss man es beschreiben, wenn man über das Spiel der Veltener berichten möchte.

Trainer Wolfgang Müller hatte vor einer Woche die Bernauer beobachtet und warnte seine Elf vor dem Spiel vor der aggressiven und schnellen Spielweise der Hausherren. Dies schienen seine Jungs überhört zu haben, denn gleich in den Anfangsminuten geriet man in Schwulitäten. So musste Jan Singer bei einem Schuss von S. Gehrke vor der Torlinie klären. Dies war bereits in der 2. Minute. In der 5. Minute hatte der SCO seine erste Möglichkeit. Nach einer Flanke verlängerte Sebastian Berndt mit dem Kopf auf Malinowski, der sofort schoss. Jedoch parierte FSV – Keeper Dehnz den Ball bravourös. Danach musste Wolfgang Müller immer wieder mit ansehen, dass seine Spieler viel zu weit von den Leuten wegstanden und auch sonst die Zweikämpfe mehr oder weniger nicht annahmen. Die Bernau kamen Überfallartig und mit viel Dynamik. Dabei wurde es für den SCO stets gefährlich. SCO – Keeper Martin Schulz musste in der 18. Minute einen Kopfball von S. Gehrke mit einer tollen Parade entschärfen. Doch in der 23. Minute war er beim 1:0 für Bernau durch Kimmel machtlos. Nach einer lang geschlagenen Freistoßflanke konnte Kimmel ziemlich freistehend ins Tor köpfen. Auch in der weiteren Spielzeit brachte der SCO in der Offensive wenig Durchschlagskräftiges zustande, weil die Fehlerquote wieder einmal zu hoch war. Von Spielkultur war da nichts zu sehen. Die beste Chance hatte noch Kapitän Martin Singer, der nach einem Freistoß von Stefan Schülzke aus drei Metern nicht hinter den Ball kam (35.). Zwei Minuten vor der Halbzeitpause strich ein Kimmel – Freistoß knapp über das SCO – Tor. In der 45. Minute hielt Schulz erneut gegen Kimmel und auf der anderen Seite schoss M. Singer nach einem Eckball nur an das Außennetz.

Eigentlich konnte es für die Gäste in der zweiten Hälfte nur noch besser werden. Aber eben nur eigentlich, denn auch nach der Pause tat sich beim SCO herzlich wenig. Stephan Sass hätte in der 54. Minute fast von einer Eingabe Schülzkes profitiert, aber er verpasste sie um Zentimeter. Zwei Minuten später hatte Dehnz bei einem Schuss von Daniel Winter keine Mühe. In der 69. Minute gab es mal wieder ein Lebenzeichen vom FSV. C. Schlender zielte aber knapp am Tor vorbei.

Weil sich beim SCO nichts tat, wurde nun von der Bank aus kräftig durchgemischt. Müller &Co nahmen mit Benedikt Schäfer einen Abwehrspieler heraus und brachten stattdessen mit Denny Brychcy einen Stürmer. So blies man in den letzten 20 Minuten zur Attacke. Velten, nun klar überlegen, konnte daraus aber immer noch kein Kapital schlagen. So musste Martin Singer in der 85. Minute das Feld für einen 4. Stürmer räumen. Nico Schmidt kam nun zum Einsatz. Just in der Minute konnte Dehnz einen Kopfball von Berndt nicht festhalten und Jochen Malinowski staubte zum 1:1 ab. Jetzt wollten die Gäste noch mehr und starteten ein Finale Furioso. Dies machte sich bezahlt, denn eine Minute vor dem Abpfiff führte eine Co-Produktion der beiden Brychcy – Brüder zum viel umjubelten Siegtreffer. Die Freistoßflanke von Sebastian Brychcy köpfte Denny unhaltbar ins Netz.

Nach dem Spiel war natürlich Freude pur bei den Gästen. Der FSV saß betröppelt auf dem Rasen und war zutiefst enttäuscht. Sicherlich ist so ein Ende sehr bitter, doch der FSV hatte es sich am Ende selbst zuzuschreiben, denn in der letzten halben Stunde tat man nur noch das Nötigste.

                                                                                                                                                 Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Schulz – Borchert, Sass, Winter, J. Singer (ab 69. S. Brychcy), Schülzke, M. Singer (ab 85. Schmidt), Berndt, N. Orlamünder, Schäfer (ab 76. D. Brychcy), Malinowski

 

 

Sieg des unbedingten Willens

Landesliga Nord: 4. Spieltag SC Oberhavel Velten – MSV Rüdersdorf  4:2 (1:2)

Eine furiose Schlussviertelstunde brachte den Sieg und entschädigte für vieles, was die Mannschaft des SCO in den vergangenen Wochen geboten hatte.

Schon vom Anpfiff weg, sah man an der Körpersprache der Veltener, dass sie unbedingt etwas gut machen wollten. Kämpferisch stellte man sich den Gästen und die nahmen den Kampf an. So entwickelte sich über 90 Minuten eine gutklassige Landesligapartie. Spielerisch hatten die Gäste in der Anfangsphase Vorteile. Der erste Aufreger passierte in der 8. Minute, als gleich zwei Rüdersdorfer klar im Abseits standen, Schiedsrichterassistent Stefan Schilde jedoch die Fahne unten ließ. Dadurch konnte Kurzhals frei zum Schuss kommen, in den sich SCO – Keeper Martin Schulz waagemutig warf und damit ein sicheres Tor verhinderte. Sieben Minuten später brannte es erneut lichterloh im Veltener Strafraum, als Ziminga den Ball an Schulz vorbei in Richtung Tor schlenzte. Im letzten Moment rettete Stephan Sass noch vor der Linie. In der 20. Minute hob Schilde erneut nicht den Abseitswimpel und so  kam nach einer Flanke Tavernier zum Schuss. Der hämmerte das Leder an die Latte. Dabei fiel der Ball vor die Beine von Ziminga, der zum 0:1 abstaubte. Die gut mitspielenden Veltener machten in der 22. und 24. Minute durch zwei knapp verzogene Schüsse von Stefan Schülzke auf sich aufmerksam. „Willi“ Schülzke war es dann auch, der den Ausgleich mit einer schönen Freistoßflanke vorbereitete. Die Flanke wurde per Kopf von „Basti“ Berndt auf Martin Singer abgelegt und der Veltener Kapitän machte das 1:1. Fünf Minuten später hatte der Veltener Kapitän die nächste Chance. Nach einer Flanke von Patrick Orlamünder köpfte Singer das Leder knapp über den Kasten. Aber auch die Gäste hatten weiterhin ihre Chancen. So hatte der SCO in der 39. Minute großes Glück, als ein Kopfball von Laube nur an den Pfosten klatschte. Die gleiche Situation war zwei Minuten später auf der anderen Seite zu beobachten. Nach Flanke von Jan Singer, köpfte Berndt an die Latte, der Nachschuss von Nico Schmidt ging knapp über das Tor. In der 42. Minute verzog Berndt nach Flanke von Schmidt äußerst knapp. Es ging hin und her. Eine Flanke von Seruga auf den völlig alleinstehenden Tavernier, führte in der 45. Minute zur erneuten Führung der Gäste. Dabei konnte sich der Torschütze noch richtig Zeit zum Zielen lassen. Ein, für Velten ungünstiger Zeitpunkt, denn kurz danach war Halbzeitpause.

Die Gäste kamen entschlossen aus der Kabine und so musste Schulz sofort einen Schuss von Seruga halten. Rüdersdorf zeigte auch weiterhin die reifere Spielanlage und hätte bei mehr Cleverness die Führung ausbauen können. Von den Veltenern war erst wieder in der 66. Minute etwas zu sehen, als J. Singer auf Berndt flankte und der knapp vorbei schoss. Drei Minuten später konnte MSV – Keeper Schrödter einen kapitalen Schuss von Daniel Winter nicht festhalten. Sebastian Brychcy stand zum Nachschuss bereit, doch Schrödter warf sich in dessen Schuss. Mit einem fulminanten Schuss in der 71. Minute aus 30 Meter, der an die Latte des Rüdersdorfer Tor klatschte, leitete der gut spielende Malte Borchert eine furiose Schlussviertelstunde der Veltener ein. Doch zunächst musste Schulz zwei Minuten später gegen Ziminga eine Glanzparade vollbringen. Doch in der 75. Minute brachte eine tolle Einzelleistung von Borchert endlich die Erlösung. Der Youngster schwenkte bei seinem Dribbling nach innen und schoss platziert ins rechte untere Eck. Der SCO wollte nun mehr und kämpfte leidenschaftlich um jeden Ball. In der 83. Minute kam Winter erneut zu einem Volleyschuss, der ein Tor wert gewesen wäre, jedoch knapp das Ziel verfehlte. Zwei Minuten danach fasste sich Jan Singer ein Herz und schloss nach einer super Einzelleistung, ähnlich wie Borchert vorher, zum viel umjubelten 3:2 ab. Der SCO hatte doch tatsächlich das Spiel noch gedreht. Doch damit nicht genug. Ein langer Ball von Winter auf Berndt, führte in der 88. Minute zur endgültigen Entscheidung durch Veltens Torjäger.

Das Spiel, welches angesichts des guten Niveaus mehr als nur 60 Zuschauer verdient hatte, brachte eine Reaktion der zuletzt schwach spielenden Ofenstädter. Die Jungs von Trainer Wolfgang Müller haben sich klar gesteigert und damit gezeigt, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen sein wird.

                                                                                                                                                  Bernd Jünemann

Aufstellung – Velten:

Schulz – Borchert, Sass, Winter, J. Singer, Schülzke, M. Singer, Berndt, P. Orlamünder (ab 46. S. Brychcy), Schäfer, Schmidt (ab 76. D. Brychcy)